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Tinepatscht

Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 3264 Wohnort: In Hessens letztem Zipfele
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Verfasst am: 27.04.2010, 09:43 Titel: |
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Hey Melli,
also Falten sollte das Teil nicht mehr haben, daher lieber Zeit nehmen und immer von der Mitte aus arbeiten und immer immer wieder glattstreichen.
Jetzt kommt die nächste Frage, wie willst du quilten, Hand oder Maschine. Ich bin eigentlich ein fanatischer Handquilter. Die Maschine nehme ich nur für kleiner Sache wie Topflappen oder so. Beim Maschinenquilten kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da kenne ich mich zu wenig aus. Aber da du dir ja die Schablonen gekauft hast, wird du wahrscheinlich mit der Hand quilten wollen. Jetzt kommt die Frage, großer Quiltrahmen oder kleinen kleinen Handqiltrahmen. Wenn du vor hast auch weiterhin große Teile zu machen würde es sich bestimmt lohnen sich einen großen Quiltrahmen zu gönnen. Mit Hilfe des blau-gelben Möbelhauses kann man den ganz preiswert herstellen. Irgendwo im Forum ist da eine Anleitung. Ich geh mal gucken und meld mich dann wieder.
Liebe Grüße Tine |
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Verfasst am: 27.04.2010, 09:43 Titel: Werbung |
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*melli*
Anmeldungsdatum: 20.04.2010 Beiträge: 27 Wohnort: Osterode
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Verfasst am: 27.04.2010, 09:51 Titel: |
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Falten hat er nicht...einen Quiltrahmen von 36cm Durchmesser habe ich mir schon gegönnt, weil ich wie schon vermutet von Hand quilten werden.  _________________ Liebe Grüße
Melli |
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Tinepatscht

Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 3264 Wohnort: In Hessens letztem Zipfele
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Verfasst am: 27.04.2010, 09:56 Titel: |
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Hallo auch gerade online ????????????????
Ja super, ich denke auch, bei der Größe kannst du das auch
gut mit einem Handquiltrahmen händeln. Ich hab gerade einen
Quilt so 1,60 x 1,60 in Arbeit (ist aber keine Arbeit, weil es einfach nur Spass macht) und quilte auch mit einem ovalen Handrahmen.
Nach dem großen geh ich mal suchen.
LG Tine |
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*melli*
Anmeldungsdatum: 20.04.2010 Beiträge: 27 Wohnort: Osterode
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Verfasst am: 27.04.2010, 14:37 Titel: |
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Soooo, die Quiltschablonen sind da. *freu* Ich habe mir auch überlegt, wo ich welche Blume, bzw. die Libelle quilten will. Das erste Muster ist aufgemalt, der Stoff im Rahmen gespannt( wie fest muss ich den eigentlich spannen?) und nun????? Wie groß ist so ein Quiltstich überhaupt? Ist er oben und unten gleich lang? _________________ Liebe Grüße
Melli |
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Borntoquilt

Anmeldungsdatum: 03.08.2009 Beiträge: 258
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Verfasst am: 27.04.2010, 14:50 Titel: |
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Hi Melli,
die Arbeit im Rahmen nur nicht zu fest einspannen, dann geht das mit dem Quilten sonst gar nicht so gut. Am besten, Du legst den kleineren Ring Deines Quiltrahmens (den ohne Schraube) auf den Tisch, Deinen Quilt darüber und spannst dann den anderen Ring darüber. Dann mit beiden Händen den Quilt bis auf den Tisch runterdrücken - er muss wirklich schön locker eingespannt sein. Die Schraube kannst Du zum Schluß etwas festziehen, muss aber gar nicht richtig stramm zu sein. Hauptsache, der Rahmen rutscht nicht mehr runter.
Über die "richtige" Länge der Quiltstiche kann man sich nun wahrlich trefflich streiten. Viel wichtiger als die Länge ist aber die Regelmäßigkeit! Die Stiche sollten gleichmäßig lang sein und möglichst gerade verlaufen.
Die Länge der Abstände zwischen den Stichen sollte möglichst genauso lang sein wie die Länge der Stiche, denn was auf der Vorderseite des Quilts die Abstände sind, bildet auf der Rückseite die Stiche und umgekehrt. Der Quiltstich ist ja ein einfacher Vorstich.
Optimal ist es, wenn Vorder- und Rückseite gleich aussehen - aber mach Dich bloß nicht verrückt, wenn hinten nicht alle Stiche am Anfang sichtbar sind. Dazu muss man immer durch alle drei Lagen hindurchstechen und es erfordert wirklich viel Übung.
Bei mir sind die Stiche auf der Rückseite immer geringfügig länger als auf der Vorderseite, bei vielen anderen ist es genau umgekehrt. Frag mich nicht warum, das ist wohl einfach eine Frage der Nadelführung.
Handquilten ist wie eine Handschrift - sieht eben bei jedem anders aus und ist ganz individuell! _________________ Liebe Grüße aus Holstein
I'm born to quilt! |
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*melli*
Anmeldungsdatum: 20.04.2010 Beiträge: 27 Wohnort: Osterode
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Verfasst am: 27.04.2010, 15:02 Titel: |
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| Borntoquilt hat Folgendes geschrieben: |
Handquilten ist wie eine Handschrift - sieht eben bei jedem anders aus und ist ganz individuell! |
Der Satz gefällt mir gut!
Vielen dank wieder einmal für die Hilfe. Jetzt habe ich erst einmal Besuch, mal gucken, ob ich heute abend Lust habe.  _________________ Liebe Grüße
Melli |
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Tinepatscht

Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 3264 Wohnort: In Hessens letztem Zipfele
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Verfasst am: 27.04.2010, 17:54 Titel: |
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Hey Melli,
mach' dir nicht so große Gedanken. Das Gleichmaß der Stiche kommt mit der Zeit von ganz allein, je mehr du quiltest um so gleichmäßiger wird es.
Mir wurde mal gesagt, so 80% aller Stiche sollten durch alle drei Lagen gehen. Ich schaff es bis heute nicht, dass das oben und unten gleich aussieht. Und vor allem, handquilten soll Spaß machen. Nimm's locker und freu dich an dem schönen Teil, das da entsteht und das wirklich einmalig so auf der Welt ist. Nichts von Maschinen gefertigtes, einmalige Handarbeit ---- schönes Abend noch
Tine  |
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*melli*
Anmeldungsdatum: 20.04.2010 Beiträge: 27 Wohnort: Osterode
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Verfasst am: 30.04.2010, 08:42 Titel: |
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Soooo....die ersten Stiche sind getan.
Ich zeige Euch mal das Ergebnis zur Begutachtung.
Ist die Stichlänge so in Ordnung?
Ich habe mir ja jetzt drei verschiedene Muster für die Blocks(heißt das so?) ausgesucht. Zwei Blumen und eine Libelle. Diese sind jeweils ca. 10cm groß, die Blocks haben eine Größe von 20cm, ich muss in einem Abstand von 10cm quilten(sagt das Vlies )- das ist doch dann ausreichen, oder?
Und wie mache ich das mit den Fühlern der Libelle? Ich denke, ich muss jeden einzeln quilten, denn sonst ist das Ergebnis auf der Rückseite ja nicht so schön, wenn ich da wild hin und her nähe. Ist das richtig?
Und nun die wichtigste meiner heutigen Fragen: wie lasse ich denn das Ende des Fadens verschwinden? Einfach vernähen ja wohl nicht...oder???? _________________ Liebe Grüße
Melli |
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Tinepatscht

Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 3264 Wohnort: In Hessens letztem Zipfele
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Verfasst am: 30.04.2010, 11:53 Titel: |
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Hey Melli,
ich fürchte ich muss dich enttäuschen, Quiltstiche sollten so 2 bis 3 mm groß sein. Wenn ich das Bild mit der Stecknadel richtig interpretierte sind
deine so 7-8 mm. Oder bin ich falsch????
Wegen Fadenanfang und -ende schau ich mal ob hier irgendwo eine Beschreibung ist. Wenn nicht versuche ich zu erklären.
Lebe Grüße Tine |
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Borntoquilt

Anmeldungsdatum: 03.08.2009 Beiträge: 258
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Verfasst am: 30.04.2010, 12:08 Titel: |
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Hallo Melli,
na, da ist die erste Libelle ja schon flugfertig! Ich will mal versuchen, Dir Deine Fragen zu beantworten.
Ist für Dich die Stichlänger denn so in Ordnung? Das ist immer das wichtigste, dass es Dir selber gefällt. Im Laufe der Zeit und mit der Übung wird sich das wahrscheinlich sowieso noch ändern, jedenfalls ist das nach meiner Erfahrung so. Vielleicht kannst Du noch ganz besonders darauf achten, dass die Stiche möglichst regelmäßig lang sind.
Ich denke, dass die Abstände in Ordnung sind, wenn irgendwo mal 11 cm zwischen den Mustern sind, wird der Quilt bzw. das Vlies nicht gleich auseinander fallen.
Du kannst beim Quilten am Ende einer Naht bis zur nächsten "tauchen" und musst nicht immer gleich einen neuen Faden anfangen. Das bedeutet, dass Du den ersten Fühler der Libelle quiltest und dann mit der Nadel unter dem Oberstoff im Vlies bis zum nächsten Fühler "durchtauchst". Dort kommt die Nadel dann wieder an die Oberfläche und Du quiltest den zweiten Fühler. Zu Beachten ist dabei, dass die Nadel wirklich nicht auf der Rückseite rauskommt wie sie es ja beim quilten soll! Sie wandern innen im Quilt und somit gibt es auf der Rückseite keinen Spannfaden. Faustregel für den maximalen Abstand, wenn man diese Methode anwendet: die zu quiltenden Linien sollten nicht länger als 2 Nadellängen voneinander entfernt sein. Einmal kann man zwischendurch wieder hochkommen und wieder eintauchen.
Das Ende des Fadens vernähst Du so, wie Du den Anfang gemacht hast. Irgendwie macht das jeder mit den Knoten anders, ich mache es so: wenn der Faden zuende ist, also noch ca 5 cm übrig sind, mache ich drei kleine Knoten nebeneinander , der erste relativ dicht am Stoff und die nächsten daneben. Wird die Linien noch weitergequiltet, steche ich die Nadel dann an der Stelle ein, wo der Faden rauskommt und ziehe die Knoten vorsichtig unter den Oberstoff ins Vlies. Mit dem neuen Faden fange ich dann genau an der Stelle wieder an zu quilten. Wenn der Faden vernäht wird, weil das Muster fertig ist und man vielleicht noch eine kleine Lücke hat, die für einen Quiltstich nicht mehr reicht, dann mache ich sowas wie einen "gemogelten" Quiltstich, um die Linie zu beenden. Ich steche die Nadel also nicht an der Stelle ein, wo der Faden rauskommt, sondern ein Stück weiter. Das sieht dann auf dem Top aus wie ein Quiltstich, auf der Rückseite ist aber nichts zu sehen. Wieder die Knoten reinziehen und Faden abschneiden. Vorsicht: nicht in den Stoff schneiden! Du kannst auch ein kleines Stück Faden hängenlassen und das dann unter den Oberstoff ziehen. Dazu sticht man mit der Nadelspitze unter den Oberstoff, "angelt" dort nach den vernähten Faden und zieht ihn unter den Stoff.
Ist das alles verständlich? Ich kann das besser zeigen als beschreiben... _________________ Liebe Grüße aus Holstein
I'm born to quilt! |
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Verfasst am: 30.04.2010, 12:08 Titel: Werbung |
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