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Bonnie

Anmeldungsdatum: 03.09.2009 Beiträge: 6796
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Verfasst am: 23.06.2012, 06:19 Titel: |
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Ich orientiere mich NUR an der Nahtzugabe und deshalb werden Blöcke begradigt, bevor ich sie zusammennähe. Ich stell mir das extrem lustig vor, 225 Blöckchen à 4,5 inch (zB beim Baby Jane) zusammennähen zu müssen und bei jedem einzelnen Block aufpassen zu müssen, dass das Mass stimmt.
Im übrigen wird vermutlich der ganze Block nicht stimmen, wenn zuviel Nahtzugabe bleibt. Ich denke da an gekappte Spitzen, etc. Da ist schon schlampig zugeschnitten oder genäht worden.
Außerdem gehts ja gar nicht so sehr um die Seite die ich nähe, sondern um die anliegenden Seiten.Wenn ich beim einen oben zuviel Nahtzugabe habe und ich setz den andern kantengleich an, fehlt mir unten was...
Und spätestens beim (Hand)quilten rächt es sich sowieso, wenn ich hinten zuviel Stoff habe.
Ich finde, das klingt einfach nach Geschludere, tut mir leid. _________________
Tu was du willst, aber schade niemandem!
Sylvias Bridal Sampler |
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Verfasst am: 23.06.2012, 06:19 Titel: Werbung |
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trivoli_quilt Moderatorin

Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 17762
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Verfasst am: 23.06.2012, 07:39 Titel: |
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Es stimmt schon, dass man bei Nahtungenauigkeit, noch was gut machen kann. Ich sage dazu immer "immer der Nahtzugabe spielen".
Das lässt sich eigentlich sehr gut umsetzen, bei cm-Maßen ist es sogar leichter anzuwenden, weil der Spielraum (0,75 cm) viel mehr Möglichkeiten gibt, Millimeter-Ungenaugkeit auszubessern. Somit habe ich dann zwar etwas weniger Nahtzugabe (z.B. 0,5 cm) habe aber dennoch eine saubere Rückseite (denn keiner wird die Nahtzugabe auf der Rückseite messen, ob sie jetzt 0,75 cm oder 0,5 cm breit ist) und die Vorderseite ist sauber und korrekt ausgeführt. _________________ Liebe Grüße Trivo
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Dann mal ran an die Nadel - Nadel verpflichtet.
„Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens." (Friedrich Nietzsche)
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wuermlie

Anmeldungsdatum: 04.04.2007 Beiträge: 2370 Wohnort: Saalfeld
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Verfasst am: 23.06.2012, 08:01 Titel: |
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Ja aber gilt es nicht, so habe ich es gelernt genau zu zu schneiden um genau so etwas zu vermeiden? Wenn ich Kleidung nähe kann ich so eine Ungenauigkeit ggf. ausgleichen aber nicht bei so geraden Nähten wie man sie bei Blöcken hat. Wenn man nicht aufmerkt "ah bei dem Teil muss ich die Nahtbreite anders machen" dann hat man sich schnell vertan.
Klar schaut keiner oder kaum jemand die Rückseite an, nur wenn ich meinen Kursdamen einen Block zeige dann zeige ich den auch von Hinten und wie sieht das denn aus, wenn bei einigen Nähten meine Nahtbreite nicht stimmt. Man muss nicht perfekt sein, und es kann passieren das man mal nicht so genau ist. Mein Problem mit dieser Aussage war einfach die 30 jährige Kurserfahrung, gerade bei so einer langen Zeit sollte man gelernt haben so etwas zu vermeiden. _________________ LG Betty
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trivoli_quilt Moderatorin

Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 17762
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Verfasst am: 23.06.2012, 08:17 Titel: |
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Du hast es sehr gut ausgeführt.
Innerhalb dieser Arbeitsschritte schleichen sich aber immer Millimeterungenauigkeiten ein. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das A und O bleibt immer, genau zu arbeiten - wie du es sehr gut ausgeführt hast, dass jeder Arbeitsschritt, angefangen vom Schneiden, Messen bis hin sogar zum Bügeln exakt gearbeitet wird.
Aber wie gesagt, es gibt wie immer ein paar kleine Tricks, die das Arbeiten erleichtern, bzw. zu einem guten Ergebnis zielen. Da gehört auch ein gutes Equiment, Rollschneider, Lineal, und auch eine exakte Nahtführung bei der Nähmaschine.
Und wenn´s dennoch mal nicht richtig funzt, dann spielt man mit der Naht bzw. anders ausgedrückt "man lässt etwas Saum raus". Und die Rückseite sieht genau und sauber aus.
der Block ist dann exakt und sauber gearbeitet. Das hat nix mit einer millimetergeringeren Nahtzugabe zu tun. Trauriger ist, wenn man die Nahtzugabe z.B. 0,75 mm lässt und dafür auf der Vorderseite die Spitzen kappt, das sieht dann nicht mehr so schön aus. _________________ Liebe Grüße Trivo
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chinaauge

Anmeldungsdatum: 28.10.2007 Beiträge: 1041 Wohnort: linker Niederrhein
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Verfasst am: 23.06.2012, 08:43 Titel: |
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Ich finde das exakte Zurückschneiden unverzichtbar.
Erst seit ich das konsequent mache, übrigens natürlich nach jedem Schritt Naht ausbügeln, werden meine Sachen auch genauer. Jetzt, mit dieser Methoden treffen auch die meisten Nähte aufeinander, bleiben Spitzen dort wo sie hin sollen.
Ich nähe, wann immer es geht, mit einem Quiltfüsschen mit Anschlag. Wenn da die NZG nicht exakt sind, kann es nur Murks geben.
Wenn es sich anbietet bei großen Blöcken mit vielen Teilen, begradige ich auch schon mal nach Teilschritten.
Und gefährlich?? Schlimmstenfalls versaut man mal einen Block und muss ihn neu nähen. Das ist mir in all den Jahren vielleicht 2 mal passiert. Das ich durch nicht exakt geschnittene Blöcke ein ungenaues Ergebnis hatte und deshalb trennen musste ist hundertfach geschehen, bevor ich auf exakteres Schneiden achtete. _________________ Liebe Grüße, Claudia
Claudia patcht |
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