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wuermlie

Anmeldungsdatum: 04.04.2007 Beiträge: 2370 Wohnort: Saalfeld
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Verfasst am: 22.06.2012, 20:22 Titel: Was meint Ihr??? |
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Was haltet ihr von dieser Aussage.
Aus meiner über 30 jährigen Kurs- Erfahrung möchte ich gerne einen Tipp anbieten: Das Zurechtschneiden der angefertigten Blöcke halte ich für sehr gefährlich, weil Stoff ist nicht wie Haare. Was ab ist ist ab und wächst nicht nach. Ich empfehle daher, eine Nahtzugabenungenauigkeit dran lassen und lieber mit in die nächste Naht nehmen. Dann gibts keine bis wenig Probleme. Den Block nach dem Plätten nicht umdrehen und die Nahtzugaben kritisch beäugen. Wies da drinnen aussieht geht niemand was an.
Ich sehe das nicht ganz so. Ich arbeite von Anfang an sauber und wenn meine Rückseite scheiße aussieht kann ich mir kaum vorstellen das die Vorderseite gut aussieht. Vielleicht bin ich ein wenig pingelig aber das hat sich ausgezahlt. Ich kaufe doch auch kein Shirt das von außen cool aussieht und inne sieht man das die Nähte nach dem ersten waschen auf sein werden. Um so sauberer ich arbeite desto länger hat man was da von. _________________ LG Betty
________________
Mein Blog
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Verfasst am: 22.06.2012, 20:22 Titel: Werbung |
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coraeins

Anmeldungsdatum: 15.01.2011 Beiträge: 1274 Wohnort: bei Kaiserslautern
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Verfasst am: 22.06.2012, 20:29 Titel: |
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Nahtzugabenungenauigkeit ist eine relative Aussage, finde ich.
Ob das nun 2 mm oder 2 cm sind, macht einen riesigen Unterschied!
Daher würde ich es nicht pauschal ablehnen oder zustimmen.
Ich versuche allerdings schon auch, möglichst genau zu schneiden.
Gabi _________________ Nein, ich leide nicht unter einer Aufmerksamkeitsstö... uiii, guck mal, ein Eichhörnchen!
Meine Homepage mit einer Anleitung für Anfänger: http://coraeins.de.tl |
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maritom

Anmeldungsdatum: 21.09.2011 Beiträge: 1163 Wohnort: Hemsbünde
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Verfasst am: 22.06.2012, 20:33 Titel: |
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Mmmhhh, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Nahtzugabenungenauigkeit sich summiert, da ich beim Nähen mich doch sehr auf die Füßchenbreite konzentriere. Wenn also ein Blöckchen 1/2 cm größer ist und ich die Kanten beim nähen genau aufeinanderlege und Füßchenbreit absteppe, dann ist da immer noch 1/2 cm zuviel. Ist das 2. Blöckchen auch ungenau kommt da sogar noch was zu. Am Ende stimmt garnichts mehr. Deshalb korrigiere ich Ungenauigkeiten vor dem Zusammennähen. _________________ LG
Silke
Der Urknall war erst der Anfang vom Wahnsinn!
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nähspule

Anmeldungsdatum: 27.11.2008 Beiträge: 9583 Wohnort: Elbmarschen (das ist nördlich von HH)
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Verfasst am: 22.06.2012, 21:01 Titel: |
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Ich denke nicht, daß sie gemeint hat, daß man ungenau näht bei ungenauer NZ, was auch nicht unbedingt so sein muß. Unter´m Strich ist es tatsächlich egal, was sozusagen rechts von der Naht übrig bleibt, Hauptsache die andere Seite stimmt. Wenn ein Block in 15 cm genäht ist im Endergebnis, dann können ruhig 3 cm NZ sein, das stört die 15 cm nun nicht wirklich.
Ich finde, es ist eine Persönlichkeitsfrage:
die Einen sind pingelig, die Anderen sind nicht so obergenau. Das sollte und darf jede von uns selbst entscheiden, wie es hinter der Kulisse aussieht, denn die sieht kein Mensch und geht auch keinen was an. Wir schieben ja auch nicht bei jedem Besuch unsere Couch vor und sagen: "Guck mal!" Der Vergleich hinkt vielleicht ein bischen, aber nur ein bischen  _________________ Liebe Grüße,
Nana |
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sylfel

Anmeldungsdatum: 22.04.2012 Beiträge: 407 Wohnort: Norwegen
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Verfasst am: 22.06.2012, 21:04 Titel: |
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Das hört sich sehr schief an, nicht nur auf der Rückseite, dass sieht man doch bestimmt auch auf der Vorderseite... Meine Erfahrung ist, dass es ohne Geradeschneiden nicht genau wird. Ausserdem ziehe ich es vor, dass meine Blöcke auch eine schöne Rückseite haben  _________________ LG
Sylke
Mein Blog ist auf Norwegisch mit deutscher Zusammenfassung (einige Seiten sind nur auf Norwegisch).
Mein Blog:
http://lysstreif.blogspot.com/ |
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Gabi Moderatorin

Anmeldungsdatum: 14.03.2006 Beiträge: 20428 Wohnort: Boos bei Memmingen
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Verfasst am: 22.06.2012, 21:44 Titel: |
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Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Ungenauigkeit beim Zuschneiden
sich rächt, weil der ganze Block nicht mehr stimmt.
Das mag bei einem Fourpatch egal sein, aber wenn es um Blöcke mit vielen Nähten geht, stimmen diese sicherlich nicht mehr.
Die Nahtzugaben summieren sich ja nicht außen sondern in den einzelnen Teilchen.
Die Schnittkante ist ja meine Referenzlinie für die Nahtzugabe, daher kann ich diese Aussage "lieber mit in die nächste Naht nehmen" nicht ganz verstehn.
Ich denke, das kann ich beim Kleidung nähen machen, weil die Linien vom Schnitt angezeichnet sind.
Aber bei Patchwork funktioniert das nicht. _________________ Grüße von Gabi
Mein Patchwork Onlineshop
Wer etwas will, findet Wege
Wer etwas nicht will, findet Gründe |
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Patchkatze Gast
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Verfasst am: 22.06.2012, 22:59 Titel: |
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Ich kann dieser Aussage auch nicht zustimmen. Im Gegenteil ich finde dass sich gerade bei Patchworkarbeiten jeder ungenaue mm bemerkbar macht. Auch wenn es sozusagen nur Quadrate sind - bei 10 Quadraten mit je 1 mm Versatz kommt am Ende auch ein ganzer CM zustande und den sieht man sehr wohl.
Und in Punkto saubere Rückseite kann ich mich nur Sylvel anschließen. Ich habe gerne Blöcke die man von vorne und hinten betrachten bzw. her zeigen kann ohne sich dafür schämen zu müssen  |
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nähspule

Anmeldungsdatum: 27.11.2008 Beiträge: 9583 Wohnort: Elbmarschen (das ist nördlich von HH)
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Verfasst am: 22.06.2012, 23:07 Titel: |
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Naja, ich meinte ja mit obiger Aussage auch nicht, daß es nur so oder so geht, aber es führen viele Wege nach Rom und auch bei PW gibt es die Möglichkeit, sich eben NICHT an der NZ zu orientieren, sondern sich die Nath vorher anzuzeichnen. Wieso man sowas machen sollte kann ich mir auch nicht denken, aber vielleicht kommt die Frau aus der Bekleidungsschneiderei und arbeitet daher anders. Meine damalige Kursleiterin für Kleidung gibt auch mittlerweile PW-Kurse und weiß eigentlich nicht wirklich, was sie da vermittelt. Wenn man sich natürlich NUR an der NZ richtet, geht die obige Aussage so natürlich nicht. _________________ Liebe Grüße,
Nana |
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the-sun

Anmeldungsdatum: 09.12.2008 Beiträge: 1628 Wohnort: Sørlandet/Norwegen
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Verfasst am: 22.06.2012, 23:27 Titel: |
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Dazu fällt mir die Aussage von Marti Mitchell (Lineal-Produzentin aus den USA) im Kurs im März ein: NIE die Blöcke während des Zusammennähens bügeln/plätten, sondern immer erst hinterher, wenn der Block komplett zusammengenäht ist.
Erst dachte ich: WAAASSSS??? Wie soll das denn gehen? Und hab es dann während des Kurses zwangsweise ausprobiert, weil zu wenige Bügeleisen.
Und siehe da, ungewohnt, aber reine Gewohnheitssache. (Und ich bügel doch zwischendurch )
Insofern, warum nicht. Allerdings finde ich es nicht 'gefährlich', die Blöcke zu begradigen.
Ich mache es aber meist auch nicht, sondern gleiche ebenfalls in der Nahtzugabe aus., soll z.B. heißen:
Wenn ich zwei Quadrate aneinander nähe und das untere verschiebt sich, sitzt also nicht in einer Linie mit dem oberen. Und ich nähe dann 2 und 2 zusammen, dann sieht man beim unteren halt einen Millimeter Stoff an der Stelle, wo das eine Quadrat zurückspringt. Deswegen stimmt aber trotzdem das Gesamtmaß.
Und ich persönlich komme damit gut klar, in 90% stimmt es, die restlichen fummel ich wieder auf
Lg, Britta _________________ http://www.sonne-im-sinn.de |
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Brigie

Anmeldungsdatum: 01.04.2008 Beiträge: 395 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 22.06.2012, 23:34 Titel: |
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Ich stell mir gerade vor, wie ich bei hunderten oder tausenden von Teilen die Nahtlinien anzeichne und dann bei jedem zusammenstecken vorne und hinten gucke, ob die Nahtlinien wohl genau übereinander liegen.
Klar geht es so auch. Hat man wohll früher so gemacht, als es noch keine Nähmaschine gab und man daher nicht einfach füßchenbreit absteppen konnte.
Und früher hat man auch mit Engelsgeduld alles mit Lineal abgemessen und aufgezeichnet und mit der Schere ausgeschnitten.
Und weil man tausende von Teilen nicht so akkurat ausschneiden kann mit der Schere - wars damals sicher nicht verkehrt sich an Nahtlinien zu halten.
Einfacher war es, über Papierschablonen zu nähen - sicher ein Grund warum das so beliebt war - aber einen Log Cabin z.B. wird man nicht über Papier nähen. Da musste man eben mit Nahtlinien nähen.
Aber heute - muss man es sich nicht mit Gewalt so schwer machen. SO authentisch muss man nicht sein. Wir nähen ja auch nicht mit Knochennadeln, nur weil man das in der Steinzeit so gemacht hat und weil das so auch geht.
Mit lieben Grüßen, Brigitte _________________ Liebe Grüße, Brigitte
______________________________________
Elen sila lumenn' omentielvo - Ein Stern leuchtet über der Stunde unserer Begegnung
J.R.R. Tolkien |
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Verfasst am: 22.06.2012, 23:34 Titel: Werbung |
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