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baci

Anmeldungsdatum: 15.02.2010 Beiträge: 2989 Wohnort: dortmund
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Verfasst am: 29.08.2013, 07:55 Titel: |
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hallo!
danke für den tollen bericht !
das mit den kursen finde ich sehr interessant.
so einen rückrufkurs hätte ich mir für meinen sohn gewünscht ,als er klein war.
ist diese judith die deutsche hundeflüsterin?
und ... diese pebbles ist ja der knaller!dieser blick-zum herzerweichen!was für ne rasse ist denn das? _________________ lass die sonne in dein herz!
------------------------------------------
liebe grüße von
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Verfasst am: 29.08.2013, 07:55 Titel: Werbung |
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stickelfe

Anmeldungsdatum: 23.06.2008 Beiträge: 2577 Wohnort: Münsterland
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Verfasst am: 29.08.2013, 17:50 Titel: |
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@baci: Judith? Du meinst Esther? Ich finde die Bezeichnung "Hundeflüsterer" eigentlich ziemlich abwertend. Es gibt so viele Leute, die sich so bezeichnen oder so bezeichnet werden, die aber in Wirklichkeit kaum oder keine Ahnung von Hunden haben. Esther ist eine ganz normale Hundetrainerin, die nach Cum Cane unterrichtet: http://www.cumcane.de/index.php/unsere-arbeit/beobachtungsuebungen . Das heisst, dass wir Hundeführer immer wieder dazu angehalten werden, die Hunde gut zu beobachten, die Interaktion zwischen Hund und Halter und die Interaktion zwischen den Hunden. Dabei lernt man so viel und alles gesehene wird noch mal besprochen. Es gibt Vorschläge, wie man sein eigenes Verhalten ändern könnte, man kann die Vorschläge ausprobieren, beibehalten oder noch was ausprobieren oder doch wieder zum ursprünglichen Verhalten zurückgehen, weil Hund und Halter damit am besten klarkommen. Es wird gemeinsam an Lösungen gearbeitet und mir wird nichts aufgezwungen nach dem Motto "das ist die Methode und nur so geht's". Man wird auch irgendwann etwas "betriebsblind" was sein eigenes Verhalten und das seines Hundes angeht. Bei dem Mitmach-Seminar mit Marnie ist mir erst mal aufgefallen, wie oft ich sage "das macht sie eh nicht". Klar ist Marnie ein Hund, die aufgrund ihrer Erfahrungen viele Dinge nicht leisten kann, aber was probieren kann man immer mal. Und mir ist aufgefallen, dass ich im Alltag viele Dinge mit Marnie gar nicht erst probiert habe, weil siehe oben ...
Ich geh aber aus keinem Seminar raus und habe einen "funktionierenden" Hund, ich habe "nur" Ideen, Anregungen, Beobachtungen, Tipps und neue Erfahrungen, die ich im Alltag weiter ausbauen und üben kann.
Ja, datt Pebbles - die guckt dir in die Abgründe Deiner Seele. Pebbles ist ein brauner Labrador. Ich hab also im Moment in jeder Farbe einen  _________________ Grüße aus dem Münsterland
Ulrike
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. |
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chinaauge

Anmeldungsdatum: 28.10.2007 Beiträge: 1041 Wohnort: linker Niederrhein
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Verfasst am: 30.08.2013, 06:21 Titel: |
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Ich kenne sowohl Esther als auch Ute und kann sie nur weiterempfehlen.
Pebbles hat aber wirklich einen besonderen Blick, die ist ja zum Klauen. Eine Freundin hat auch einen braunen Labbi (unter anderem), die guckt so ähnlich und hat es mehr als faustdick hinter den Ohren. _________________ Liebe Grüße, Claudia
Claudia patcht |
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baci

Anmeldungsdatum: 15.02.2010 Beiträge: 2989 Wohnort: dortmund
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Verfasst am: 30.08.2013, 14:32 Titel: |
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| stickelfe hat Folgendes geschrieben: |
@baci: Judith? Du meinst Esther?
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ja da war sie wieder ... meine namen-legasthenie!!
aber wie ich einen ganz anderen namen eingebracht habe ist mir ein rätsel!!
ich meinte das mit dem hundeflüsterer auf keinen fall abwertend,sondern nur in anlehnung an die amerikanische serie mit cesar milan.die sehe ich immer gerne.und dabei habe ich auch gelernt ,dass der völlig verwirrte nachbarshund (der schreckliches erlebt hat ) am besten damit klar kommt ,wenn ich ihn nicht beachte.gut gemeinte annäherungsversuche waren genau das falsche!aber jetzt schafft er es ohne auszuflippen ,wenn ich im hausflur an ihm vorbeigehe!nach ca. 3 jahren.
ach und dat pebbles finde ich immer noch klasse!  _________________ lass die sonne in dein herz!
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liebe grüße von
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chinaauge

Anmeldungsdatum: 28.10.2007 Beiträge: 1041 Wohnort: linker Niederrhein
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Verfasst am: 30.08.2013, 15:05 Titel: |
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Genau deswegen kam der Kommentar zur Bezeichnung "Hundeflüserterer". Cesar Milan ist das Gegenteil von dem, was man heute in guten Hundeschulen lernt. Achte mal darauf, wie der die Hunde behandelt, so würde ich nie an meinen rumzerren. _________________ Liebe Grüße, Claudia
Claudia patcht |
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stickelfe

Anmeldungsdatum: 23.06.2008 Beiträge: 2577 Wohnort: Münsterland
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Verfasst am: 30.08.2013, 20:41 Titel: |
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| chinaauge hat Folgendes geschrieben: |
| Genau deswegen kam der Kommentar zur Bezeichnung "Hundeflüserterer". Cesar Milan ist das Gegenteil von dem, was man heute in guten Hundeschulen lernt. Achte mal darauf, wie der die Hunde behandelt, so würde ich nie an meinen rumzerren. |
 _________________ Grüße aus dem Münsterland
Ulrike
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. |
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stickelfe

Anmeldungsdatum: 23.06.2008 Beiträge: 2577 Wohnort: Münsterland
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Verfasst am: 01.09.2013, 16:38 Titel: |
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baci, nicht bös sein, aber Cesar Milan ist genau so einer, der keine Ahnung von Hunden hat. Klar hat er mit Sicherheit auch die ein oder andere Sache, die er richtig macht, aber im Großen und Ganzen glänzt er mit Ahnungslosigkeit. Was er aber sehr geschickt macht, ist, sich und seine Methoden zu verkaufen. Und da liegt das Problem. Milan arbeitet sehr viel mit brutaler Gewalt, die er versteckt, manchmal auch offen anwendet. Die "kleinen" Knuffe, die er den Hunden in die Seite gibt, sind an sehr geschickten Stellen platziert - genau vor dem Beckenknochen und dort trifft er tief in die Weichteile - Darm, Nieren, Leber ... Das sind immense Schmerzen, die er den Hunden zufügt. Er arbeitet auch gerne mit Stachel- und Würgehalsband oder ganz dünnen Halsbändern, an denen er die Hunde fast aufhängt. Ist ja angeblich alles nicht schlimm ... Ich sage dann meinen Kunden sehr gerne, sie sollen das doch mal an sich ausprobieren. Um das Fell zu imitieren kann man sich gerne noch nen Wollschal 1x um den Hals legen. Dann lass mal jemanden am Stachler oder Würger ziehen oder an dem dünnen Halsband. Wenn's nicht weh tut, dann kriegt man doch in den meisten Fällen Angst zu ersticken. Will ich das meinem Hund zufügen? Wenn ja, warum?
Ein anderes Beispiel, das immer noch durchs Netz geistert, ist der futterneidische Labrador. Milan "hängt" diesen Hund an einem dünnen Halsband auf, stellt ihm den Napf hin und wartet bis der Labbi auf den Napf losgeht. Dann schlägt er dem Hund brutal gegen den Hals und geht immer weiter auf den Hund zu. Der Hund duckt sich, geht rückwärts, dreht sich ab, leckt sich über die Nase und Milan geht weiter auf den Hund zu. Als der Hund nicht weiter nach hinten ausweichen kann, versucht Milan, den Hund mit der Schlaghand zu streicheln, weil er ja jetzt kapiert habe, dass Milan der Herr im Hause ist. Der Labbi geht vor und beisst Milan in die Hand. Kommentar von Milan: das habe ich jetzt nicht kommen sehen.
Ich nehm das jetzt mal auseinander, auch wenn es der ein oder andere nicht mehr hören kann.
1. Der Hund hat durch die Leine nur einen beschränkten Radius zum bewegen (entfernen), durch die sehr dünne Leine wird er auch das ziehen zum Vergrößern des Abstandes vermeiden, denn das bereitet noch mehr Schmerzen als ein normales Halsband im Zug.
2. Der Hund nähert sich dem Napf (deswegen steht er doch da, oder?)
3. Der Hund erhält beim Annähern an den Napf einen Schlag auf den Hals. Getroffen werden Sehnen, Nerven, Muskeln, die großen Blutgefäße zur Versorgung des Kopfes und Gehirns.
4. Der Hund erschrickt und zeigt alle Zeichen der Beschwichtigung: er versucht zurückzuweichen, was durch die Leine verhindert wird, er duckt sich, macht sich also klein um zu zeigen, von mir geht keine Gefahr aus, er dreht sich ab, vermeidet also direkten Blickkontakt um zu zeigen, ich will keinen Streit, von mir geht keinen Gefahr aus, er leckt sich über die Schnauze, auch ein Zeichen von mir geht keine Gefahr aus.
5. Milan geht weiter nach vorne, den Blick starr auf den Hund gerichtet - er bedroht den Hund mit allem was geht. In der Hundesprache bedeutet das fixieren gleich gibt's Streit, genauso wie das dirkete auf einen anderen Hund zugehen. Wenn Milan soviel Ahnung von Hunden hätte wie er vorgibt, hätte er spätestens hier abgebrochen.
6. Milan nähert nochmal die Schlaghand an den Hund an, dieser erwartet nach den ganzen Bedrohungen einen erneuten Schlag und schnappt nach der Hand.
Um das vielleicht in unserer Sprache ein bisschen deutlicher zu machen: stellt Euch vor, ihr sitzt am Tisch und wartet auf das Essen. Jemand kommt und stellt Euch das Essen vor die Nase. Ihr greift schon nach dem Besteck, der andere erwartet aber, dass ihr das Essen nicht anrührt. Schon komisch, oder? Weil ihr das Besteck jetzt aber nicht hinlegt, sondern frecherweise auch noch die Gabel ins Fleisch piekst, schlägt der andere Euch gehörig in den Nacken. Habt ihr verstanden warum der Schlag kam? (Es ist bisher kein Wort gesprochen worden). Ihr seid ein friedliebender Mensch, deswegen überlegt ihr einen Augenblick, warum geschlagen wurde, findet keinen Begründung, rückt vorsichtshalber etwas vom Essen und dem anderen Menschen weg, nehmt aber das Besteck wieder in die Hand um doch noch zu essen. Der andere nähert sich Euch jetzt, immer noch ohne ein Wort zu sagen. Er guckt bedrohlich, kommt immer näher und streckt irgendwann die Hand aus. Was ist Eure Erwartung? Sicher nicht, dass ihr den Teller jetzt hingeschoben kriegt sondern eher, dass es noch einen Schlag in den Nacken setzt. Spätestens hier würde ich meine Hand erheben und versuchen, den vermeintlichen Schlag abzuwehren. Ich kann das tun, indem ich meine Hand hebe, die Hand des anderen wegschlage oder festhalte. Ist meine Reaktion vorhersehbar? Ich denke schon.
Genauso vorhersehbar war die Reaktion des Hundes. Und wenn Milan da dann sagt (und auch nicht rausschneiden lässt), das habe ich nicht kommen sehen, stellt er sich ein Armutszeugnis aus.
Pebbles war ja auch hochgradig futterneidisch als sie hier ankam. Für mich verständlich, denn sie hatte gerade mal 21 kg. Eine ausgewachsene Labrador-Dame in ihrem Alter mit ihrer Größe (sie ist recht groß) wiegt normalerweise 30-32 kg. Ich hatte Pebbles auch in der Hand, weil ich mich dümmer fast nicht hätte benehmen können, wenn ich Futter in der Hand habe. Hat 3 Kratzer an der Hand gegeben, einen gewaltigen Kratzer an meiner Seele und die lange Überlegung, was nun tun - dran arbeiten oder Pebbles umsetzen? Ich hab mich für's dran arbeiten entschieden, auch um meinen seelischen Kratzer abzuschleifen.
Nach Milan hätte ich also nun Pebbles anbinden müssen, ihr verbieten müssen, an den Napf zu gehen und sie bedrängen und schlagen müssen. Was hätte sie daraus gelernt? Am wahrscheinlichsten doch, dass es hier genauso Sch**** ist wie in ihrem früheren Leben und dass sie noch schneller sein muß um an den Napf zu kommen und wenn sie zubeisst, fällt der Napf vor Schreck runter. Auch wenn dann die Hälfte des Futters auf dem Boden verteilt ist, sie ist ja schnell ....
Ich hab lange überlegt wie ich vorgehe. Nun bin ich jemand, der prizipiell viel mit den Hunden spricht. Ob die mich immer verstehen, wenn ich sie zutexte, bleibt dahingestellt, aber hier sind viele Handlungen mit Worten belegt. Die meisten kennen das, wenn man mit dem Hund Gassi geht. Dann sagt man ja meist vorher "komm wir gehen Gassi" und der Hund weiß, was kommt - der tolle Spaziergang. Also habe ich das anfassen des Napfes schon mal entsprechend benannt. Ich fütter meine Pflegies grundsätzlich getrennt von meinen eigenen Hunden, so dass ich freie Bahn hatte. Am Anfang habe ich Pebbles Napf zwischen meinen Füssen festgehalten, wenn sie ihn gierig durch den Flur geschoben hat, immer in Kombination mit dem entsprechenden Wort. Irgendwann bin ich dazu über gegangen ihn mit der Hand festzuhalten, auch wieder nach Ansage. Dann kam der Tag, an dem sie den Napf unter die Heizung geschoben hat. Ansage und Napf vorziehen und alles ist gut. Für das Wegnehmen des leeren Napfes gab es auch ein Wort, ging damit prima. Was hat Pebbles gelernt? Wenn Frauchen an den Napf geht, kommt was Leckeres da rein bzw. ich komme wieder besser dran. Auf jeden Fall passiert immer was positives. Und der Napf verschwindet auch nicht, wenn ich noch nicht fertig bin mit fressen. Das war das, was ich mir als Lernziel gesetzt habe. Das haben wir jeden Tag geübt, trotzdem bin ich mir sicher, dass sie jetzt in ihrem Urlaubsdomizil und später in der Endfamilie noch eine ganze Weile ein Problem mit dem Futter haben wird.
Mein persönliches Highlight war übrigens heute morgen auf der letzten Waldrunde vor Pebbles Urlaubsabreise. Irgendwelche Leute hatten verbotenerweise gegrillt und dann noch ihre Abfälle in der Gegend verteilt. So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie Pebbles den Knochen im Maul hatte und kaute. Sie hat sich von mir das Maul aufmachen lassen und die Knochenreste rauspuhlen lassen. Dickes Lob, eine handvoll Leckerlies in den Hund und alles war gut. Ob der von Milan "erzogene" Labbi das mit sich machen lassen würde? _________________ Grüße aus dem Münsterland
Ulrike
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. |
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stickelfe

Anmeldungsdatum: 23.06.2008 Beiträge: 2577 Wohnort: Münsterland
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Verfasst am: 17.11.2013, 17:28 Titel: |
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Hier hat es ja schon lange wieder Staub angesetzt. Also mal schnell drüber wedeln und weiter geht's ...
Wir waren ja im September zum ersten mal mit unseren beiden in England in Urlaub. Mann, ist das einfach geworden im Gegensatz zu den ersten Reisen mit Lena ... Wir sind diesmal mit dem Zug durch den Eurotunnel gefahren - ganz neue Erfahrung, aber wir werden sie bestimmt wiederholen. Zum einen ist es wesentlich schneller als mit der Fähre (35 Min. gegenüber 95 Min.) und wir bleiben alle zusammen im Auto, während auf der Fähre die Hunde alleine im Auto bleiben müssen.
Wir sind dann zuerst zu unseren Freunden gefahren und haben uns zusammen mit ihnen eine schöne Woche gemacht. Neo und Marnie haben es auch genossen, von 4 Extra-Händen gekuschelt und verwöhnt zu werden.
Marnie hat sich als allererstes Chrissies alte Schlappen, die eigentlich als Türstopper dienten, zum spielen geholt. Ist ja nicht so als hätten wir keine Spielies mitgenommen ...
... dadrum kann man auch wunderbar zergern ...
... und Marnie gewinnt immer öfter ...
(Neo ist ja auch ein Gentleman )
Und weil unsere Freunde am Meer wohnen, haben wir das nach Möglichkeit jeden Tag ausgenutzt und sind an den Strand gefahren. Wir haben das Meer zwar nicht immer angetroffen, aber Spaß hatten wir trotzdem ...
Je nachdem, wie die Flut war und wie es geregnet hat, ist der Weg zum eigentlichen Strand mit mehr oder weniger großen "Pfützen" gepflastert ...
Nach der Woche hatten wir ein Cottage in Norfolk gebucht. Als wir dort angekommen sind, sind wir gelinde gesagt aus den Socken gefallen. Das Cottage als solches war zwar ganz nett, roch aber sehr streng nach Öl, was durch die Öltanks vor dem Küchenfenster nicht gerade verbessert wurde. Die Treppe nach oben zu den Schlafzimmern haben wir erst mal suchen müssen, die war hinter einem kleinen Türchen versteckt und war uns als "steile, kurvige Treppe" beschrieben worden. Na ja, steil ist relativ hab ich gelernt. Steil finde ich z.B. die Treppe bei Jalu im Haus oder in dem Haus wo wir im Mai waren oder in dem alten Zechenhaus in dem meine Oma gewohnt hat oder oder oder ... Aber die Treppe hat alles, was ich bisher kannte in den Schatten gestellt. Sie war extrem schmal und steil ...
Man sieht ja schon was, aber wie steil es wirklich ist, kann man kaum erahnen. Ich hab mich zwar hochgetraut, aber runter - uff. Neo hat sich die unteren 2 Stufen hochgetraut, Marnie hat komplett Abstand gehalten. Wir hatten keine Chance, die Hunde da hoch zu kriegen, Gepäck wäre bestimmt auch spannend geworden. Da das Bad unten war und ich nachts immer mal raus muß, hatte ich schon leichte Panik in den Augen. Dass die Hunde nicht hochkamen, hab ich vor lauter Anspannung erst mal gar nicht mitgekriegt. Wir haben dann noch den Garten besichtigt und Kriegsrat gehalten. Telefonisch haben wir die Vermieter nicht erreicht, es konnte also erst mal keine Abhilfe geschaffen werden. Wir haben dann unsere Freunde angerufen ob wir über's WE zurückkommen dürfen. Montags haben wir die Vermieter dann erreicht, wirkliche Abilfe konnte nicht geschaffen werden, weil die anderen Cottages keinen eingezäunten Garten hatten. Die Chefin wollte zurückrufen wegen der Bezahlung, aber das hat sie bis heute nicht gemacht. Heißt für uns, die 50 GBP Anzahlung sollen sie behalten, aber die noch offenen 690 GBP werden wir nicht bezahlen. Wir sind dann bei unseren Freunden geblieben, haben viel Spaß miteinander gehabt und beim "Umbau" ein bisschen geholfen (Göga wurde zum Zaunstreichen abkommandiert ). Wir haben weiterhin das Meer ge- und besucht ...
... haben entspannt gechillt ...
... und uns fortgebildet ...
Während wir im Urlaub waren, hat Pebbles eine ganz tolle Bewerbung bekommen und ist Anfang Oktober in ihre neue Familie nach Hamburg umgezogen. Ich hätte sie gerne noch mal gesehen, aber so war's besser für sie und Hamburg ist ja nicht total aus der Welt
Neo und Marnie hatten hier dann die Zeit und die Möglichkeit, sich von Pebbles Besuch zu erholen. Marnie hat ja eh Abstand von ihr gehalten, aber Neo hat doch unter ihr gelitten. Sie hat ihn immer wieder in den Hintern gezwickt, wenn er z.B. zu mir ins Bett gesprungen ist oder den Treibball durch den Garten treiben wollte. Das ist den beiden auch ganz gut gelungen, wenn man davon absieht, dass Neo den Treibball immer noch nicht benutzen kann. Warten wir mal den nächsten Sommer ab.
Und weil ich ja immer gerne pflege, ist gestern ein neuer Pflegie hier eingezogen. Paddy ist ein 2-jähriger ehemaliger Zuchtrüde und ....... ein Großpudel
Warum er schon mit 2 Jahren aus der Zucht entlassen wurde - keine Ahnung. Er war wohl für die "Produktion" von Labradoodlen oder Goldendoodlen eingesetzt und ich denke, er hat entweder eine unschöne Farbe vererbt oder wollte nicht decken oder ist eben doch krank. Krankheitszeichen hab ich noch nicht gesehen, wenn man von dreckigen und wahrscheinlich entzündeten Ohren absieht. Paddy ist ein sehr schüchterner Rüde, er läßt sich nicht gerne anfassen, frisst nur Trockenfutter vom Fussboden und läuft hier noch Furchen ins Parket. Entspannen ist noch nicht so richtig, das dauert noch. Wenn er extrem angespannt ist, heult er hier rum wie eine gemütskranke Seerobbe auf Landgang Hat er das erste Mal heute morgen um 5:00h gemacht. Also auf und runter ab in den Garten. Neo ist gleich mitgegangen und die beiden Buben haben hier Berge pinkeln gemacht ...
Wir gehen das hier langsam an. Weil Paddy so schüchtern und unsicher ist, läuft er hier mit Sicherheitsgeschirr und Hausleine. Das erste Kommando, dass er gelernt hat ist "touch", damit wir ihn anfassen können. Funktioniert schon ganz gut, Paddy bleibt stehen und wir können ihn kurz anfassen und/oder die Leine entwirren. Das zweite Kommando ist "lift", denn die Treppe nach oben läuft er noch nicht und wir müssen ihn tragen. Zum Glück ist das Rippchen sehr leicht (ich schätze, er hat keine 20 kg) und zappelt nicht so sehr, dann lässt sich das gut bewerkstelligen. Am Freitag muß ich mit Neo zum TA und wenn Paddy es schafft, "darf" er gleich mit - Ohren kontrollieren, impfen, wiegen und allgemeiner Check.
Und nun freue ich mich auf den Tag, wenn der traurige Blick weg ist und die Ohren hoch kommen ...
 _________________ Grüße aus dem Münsterland
Ulrike
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. |
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Nadel-Maus7

Anmeldungsdatum: 25.03.2011 Beiträge: 11105 Wohnort: Spessart Hessen MKK
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Verfasst am: 17.11.2013, 17:49 Titel: |
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Danke für den wieder tollen und ausführlichen Bericht ...
Und danke, daß DU Paddy so toll ne Chance gibst, bist soooo ne Liebe.
Tolle Hunde-Familie seid Ihr!!!!  _________________ Mit lieben Grüßen, Dani
Vollkommen, aber nicht perfekt! (Buchuntertitel von Maike Maya Nowak)
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coraeins

Anmeldungsdatum: 15.01.2011 Beiträge: 1274 Wohnort: bei Kaiserslautern
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Verfasst am: 17.11.2013, 20:11 Titel: |
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Ohh... 3 Hunde, da haste dir ja nen Süßen angelacht.
Bei dir ist er in besten Händen, das weiss ich!
Gabi _________________ Nein, ich leide nicht unter einer Aufmerksamkeitsstö... uiii, guck mal, ein Eichhörnchen!
Meine Homepage mit einer Anleitung für Anfänger: http://coraeins.de.tl |
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Verfasst am: 17.11.2013, 20:11 Titel: Werbung |
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