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Autor Nachricht
Nähnadel



Anmeldungsdatum: 14.03.2007
Beiträge: 5788

BeitragVerfasst am: 05.11.2009, 19:57    Titel:

Hallo Beate und Sabine,

wie wäre es mit dem Hausarzt zu sprechen, der dann mit dem Damen spricht? Ich glaube, dass wir Kinder oder Schwiegerkinder da einfach die falschen sind.

Im Freundeskreis gab es ein ähnliches Problem: der alte Vater baute auf der Autobahn einen Unfall. Zum Glück gab es keine Verletzten. Das Auto war ein Totalschaden, schade, konnte nicht mehr zu Geld gemacht werden - aber der Vater wurde dadurch wenigstens einsichtig.

Vielleicht klappt's ja über diese Schiene: das Auto lieber verkaufen, als es zu schrotten.
_________________
Liebe Grüße
Nähnadel Elke


Gegen nähen hilft nur nähen.
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BeitragVerfasst am: 05.11.2009, 19:57    Titel: Werbung



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Silbernadel
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2009, 21:36    Titel: sagen die aber nicht

Lieben Dank für den Tipp, aber die sagen nciht, welchen Hausarzt sie haben...ich kenne niemanden aus ihrem Umfeld mit Namen und Adresse. Auf ihrem 70. waren zwar einige Leute da...aber ich kann dir nicht mal die Namen nennen. Meine Mutter will nicht "kontrolliert" werden....und der Einwand, dass sie vielleicht ja mal Hilfe brauchen könnten und wir dann nicht mal da wären...einfach weil wir nicht wüßten, ob sie in einer blöden Situation wären.... keine Reaktion die auf Vernunft schließen könnte.

Aber ich mache mir große Sorgen, und zwar um den, den es treffen könnte!
Ja und sie haben unlängst ein neues Auto gekauft...was ja nicht darauf schließen läßt, dass sie es gleich wieder verkaufen wollten. Einsicht ist nicht zuerwarten, aber was würdet ihr in dieser Situation unternehmen? Ich mag mir nicht vorstellen, wie ichmich fühle, wenn da ein Kind tot gefahren wird, weil ich meiner Mutter nicht klar machen konnte....könnt ihr das nachempfinden?

Lieben Gruß!
Beate
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Bonnie



Anmeldungsdatum: 03.09.2009
Beiträge: 6796

BeitragVerfasst am: 05.11.2009, 21:55    Titel:

Wenn sie auf dem Land leben, gibts vielleicht nicht viele Ärzte, die zuständig sein könnten, ich kenne das Problem von einer Tante.
Ich weiß nicht, vielleicht wäre es doch eine Möglichkeit, mal bei der zuständigen Polizei vorzusprechen und das Problem zu schildern. Oder sprich mal mit deinem eigenen Hausarzt, vielleicht kann er dir Tips geben?
Meine Mutter ist Gott sei Dank noch fit, aber man weiß ja nie, was kommt und selber merkt mans ja nicht, dass Defizite vorhanden sind, weil sich sowas einschleicht.
Oh Mann, irgendwie stimmt der Spruch: "Erst kümmert man sich um seine Kinder und wenn man die heraußen hat, um seine Eltern."
Hoffe für dich, du findest eine Lösung
drück liebe Grüße
_________________



Tu was du willst, aber schade niemandem!
Sylvias Bridal Sampler
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brummer007
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2009, 22:07    Titel: Re: Helft ihr mir bitte?

Silbernadel hat Folgendes geschrieben:
Ihr Lieben,

ich mag sowas gar nicht laut sagen...aber meine Mutter (72) hat echte Probleme mit dem Sehen. Aber: sie lebt mit ihrer Cousine zusammen und auf dem Lande...jedenfalls in einer sehr schönen Gegend, etwas ab vom Schuß. Da sie aber auf den Wagen angewiesen sind...wollen sie partout nicht Taxi fahren. Was jetzt heißt, sie fährt, obwohl sie eigentlich seit Monaten für eine Augen-OP angemeldet ist. DA ich beim letzten Mal am Telefon sehr direkt wurde und ihr vorwarf, dass durch ihre Starrsinnigkeit vielleicht noch jemand zu Schaden kommen könnte, nehmen die beiden alten Damen das Telefon nicht mehr ab...und der AB wird wohl abgehört, aber sie reagieren überhaupt nicht auf meine Bitte, sich zu melden.
Ich hab schon überlegt, die Polizei zu informieren, aber ehrlich gesagt, das ist ja sowas wie jemanden zu denunzieren...und das geht eigentlich schon gar nicht mit mir konform.

Was würdet ihr machen? Ich brauch wirklich mal einen guten Rat!

Lieben Gruß
Beate


Was wäre denn mit dem Angebot, dass du sie fährst, wenn sie etwas zu erledigen hat. Dann kannst du ja auch vielleicht auch nochmal in Ruhe mit ihr reden.
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Silbernadel
Gast





BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 09:16    Titel: Lieben Dank!

Ihr Lieben,

habt herzlichen Dank für Eure Hilfe, ich werde jetzt tätig werden und offizielle Stellen einschalten. Sicherlich wird da der Rest verloren gehen, was das Miteinander angeht, aber bevor jemand totgefahren oder zum Krüppel gemacht wird...kann ich dann schon mit "Liebesentzug" leben. Ich glaube, man kommt im Leben nicht um solche Entscheidungen herum...aber ich würde einfach nie wieder froh werden, wenn ich in der Zeitung darüber lesen müsste...

Ich berichte Euch dann, aber so geht es einfach nicht wirklcih.

Herzlichen Gruß, ihr habt mir sehr geholfen!!!
Beate
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bine66



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 7367
Wohnort: Bielefeld

BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 12:31    Titel:

Hallo,

ich habe mit unserer Hausärztin gesprochen. Die hat (in meinem Beisein) ganz eindringlich mit meiner Schwiema gesprochen, hat gesagt, sie könne ihr das Fahren nicht verbieten, würde ihr aber ganz dringend raten den Führerschein abzugeben und Taxi zu fahren.

Aber meine Schwiema ist leider seeeeehr eigensinnig.

Zur Zeit steht das Auto noch bei uns, sie hat also keine Gelegenheit zu fahren. Sie meint aber, in einigen Wochen, ist das alles kein Problem. Falls wir es nicht schaffen, sie davon abzuhalten, werde ich sie beim Ordnungsamt melden, da kenne ich dann auch keine Verwandten. Ich habe gehört, die ordnen dann einen Test an und ziehen den Führerschein dann gegebenenfalls ein. Falls sie also wieder fahren will, werde ich ihr das androhen und dann auch machen.

Viele Grüße
Sabine
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Silbernadel
Gast





BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 15:10    Titel: Ordnungsamt

Danke, das wäre ja auch noch eine Lösung...denn der Sozialpsychologische Dienst hat heute nun nichtmehr zurück gerufen und ist auch nicht mehr erreichbar....

Meine Tante hat auch ganz gute Kontakte, da ihr Mann mal Arzt war...und igendwie kennen die Hinz und Kunz...und haben so ihre Verbindungen. Auf jeden Fall notiere ich mir Zeit und Ansprechpartner...für den Fall, dass die schummeln....und der Fall der Fälle eintreten würde.

Aber, es ist erleichternd...wenn man sich erst einmal zu etwas durchgerungen hat. Und dass es anderen auch so geht...tut irgendwie auch gut. Meine Güte, dagegen waren ja meine Schwiegereltern echt einsichtig...

Also, lieben Dank!
Beate
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