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Gabi Moderatorin

Anmeldungsdatum: 14.03.2006 Beiträge: 20428 Wohnort: Boos bei Memmingen
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Verfasst am: 19.02.2013, 14:06 Titel: |
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@wuermli: es ist ein Trauerspiel, echt!
@tanzmaus: sag ich doch, sosnt wären die dozenten auch noch arbeitslos.
Ich finde es - hab ich schon mal geschrieben - sehr dreist, dass mit diesem "Pseudosch..." immer noch und ausschließlich die Arbeitslosenzahlen geschönt werden. Denn alle, die in einer Maßnahme sind, ALG 2 beziehen usw. belasten die Statistik nicht.
Und das funktioniert schon sehr schmerzfrei über mehr als 25 Jahre so, das muss man sich mal geben! Zu Zeiten von Internet, Facebook, Twitter...
Es gäbe alle Möglichkeiten, das mal aufzurollen, aber es macht offenbar doch niemand.
@coraeins: was meinst du mit Krankheit? Sorry, wenn ich so neugierig bin.
Aber egal was, es ist klar, dass man mit 4 Stunden Arbeitsfähigkeit täglich keinen Ausbildungsplatz kriegt. Ich denke, das war noch nie und wäre heute noch um einiges schwieriger.
Und irgendwie kannst froh sein, dass du nicht Steinmetz(in?) geworden bist. Mit der Sehnenscheidenentzündung ginge das ja schon gar nicht, kann ich mir vorstellen. Dann hättest die schon viel früher bekommen, glaube ich. _________________ Grüße von Gabi
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Verfasst am: 19.02.2013, 14:06 Titel: Werbung |
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coraeins

Anmeldungsdatum: 15.01.2011 Beiträge: 1274 Wohnort: bei Kaiserslautern
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Verfasst am: 19.02.2013, 14:14 Titel: |
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Gabi,
du weisst, was ich mit KRankheit meine... dazu kommen halt diverse Folgeerkrankungen.
Ich hatte vor 6 Jahren 1,5 Jahre lang beim Steinmetz gearbeitet und nie ein PRoblem mit meinen Sehnen, ich denke, es wäre vielleicht auch entsprechend anders gelaufen.
Und es gibt sehrwohl "Teilzeitausbildungen". Ich hätte ja im Prinzip eine verkürzte Ausbildung machen müssen. Dieses hätten wir wiederum durch 3 Jahre ausgeglichen. Es muss der Ausbildungsbetrieb und die Schule damit klar kommen... aber das Thema ist eh durch. Daher brauch ich mir da auch keine weiteren GEdanken zu machen.
Die Dozenten von dort sind oft auch Rehafälle, die in ihrem "alten" Job nicht mehr arbeiten können. Das war bei "uns" damals auch so. Und ohne die Teilnehmer.. nunja... lassen wir das.
Fortbildungen, sinnvolle Schulungen von den Dozenten... vergessen wir das. Die Themen, die Unterlagen... alles komplett veraltet.
Gabi _________________ Nein, ich leide nicht unter einer Aufmerksamkeitsstö... uiii, guck mal, ein Eichhörnchen!
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Gabi Moderatorin

Anmeldungsdatum: 14.03.2006 Beiträge: 20428 Wohnort: Boos bei Memmingen
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Verfasst am: 19.02.2013, 16:34 Titel: |
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Achso, das meinst du. Aber da muss ich nun doch sehr heftig widersprechen: ADS/ADHS ist keine "Krankheit".
Es ist vielleicht eine Funktionsstörung, Einschränkung, Überleitungsstörung, was auch immer, aber auf keinen Fall eine Krankheit.
Es ist auch offiziell nicht als Krankheit anerkannt und das finde ich persönlich gut so. Und ich weiß auch genau, warum.
Ich habe auch niemals zugelassen, dass mein Kind sich dahinter "verstecken" darf, sondern immer gefordert, dass er lernt, damit umzugehen und zu leben. Verstecken meine ich im Sinne von "da kann man nichts machen, das ist halt so"...- doch, da kann und muss man schon was machen. Es erfordert sehr viel Geduld und Nerven, das kann ich behaupten, aber andere Dinge erfordern das auch.
Ich glaube, ich teile diesen Beitrag auch gleich zu einem neuen Thema ab.
Denn ich könnte mir vorstellen, dass das ein Thema ist, das sehr viele betrifft, über das viele sich Gedanken machen und Erfahrungen gesammelt haben. _________________ Grüße von Gabi
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coraeins

Anmeldungsdatum: 15.01.2011 Beiträge: 1274 Wohnort: bei Kaiserslautern
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Verfasst am: 19.02.2013, 16:53 Titel: |
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Ich denke, dass ADHS, welches man aus meiner Sicht deutlich in Kinderzeit und Erwachsenenzeit unterteilen muss, eine KRankheit ist und es ist sehrwohl anerkannt. Musst mal den ICD10 wälzen.
Und ob man es nun als Funktionsstörung oder KRankheit definiert, ist in meinen Augen eher Nebensache.
Schlimmer ist, wie man damit umgeht, was man daraus macht usw.
Wenn man erst mit 28 diagnostiziert wird und davor nur Scheisse (sorry, aber es gibt da einfach kein anderes Wort für, was das ausdrückt) erlebt hat, steckt man das nicht einfach weg.
Viele Erwachsene, die eben entsprechendes erlebt haben, haben Folgeerkrankungen dadurch.
Seien es Depressionen, seien es daraus entwickelte Ängste (Phobien) oder öhnliches.
Auch eine verminderte Belastbarkeit, Stressintolleranz und ähnliches gehören da mit dazu.
Aber ich denke, dass es hier den Rahmen sprengen würde, wenn ich hier alles aufzähle, was es gibt, was für Probleme es gibt usw.
Wer sich dafür interessiert:
www.ads-bei-erwachsenen.de
Dort unter Symptome.
Und: Sollte sich jemand in den Symptomen wiederfinden, sich aber nicht dadurch beeinflusst fühlen, heisst das noch lange nicht, dass er ADHS hat. Viele kennen die Symptome bei sich... erst wenn sie das LEben beeinflussen, wirds zur KRankheit
Gabi _________________ Nein, ich leide nicht unter einer Aufmerksamkeitsstö... uiii, guck mal, ein Eichhörnchen!
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anolisl

Anmeldungsdatum: 24.07.2011 Beiträge: 6460 Wohnort: Thüringen
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Verfasst am: 19.02.2013, 17:38 Titel: |
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Ich denke, das Hauptproblem ist nicht, wie man es nennt sondern wie man damit umgeht. Ich weiß, wovon ich spreche, mein Sohn hat dieses "Ding" und mein Neffe auch. Leider ist mir beiden Kindern von klein an sehr verschieden umgegagen worden - "leider" für meinen Neffen. Mein Sohn hat mit mehr oder weniger Umwegen und unserer Unterstützung seinen Schulabschluss gemacht und im zweiten Anlauf seine Lehre beendet. Jetzt steht er im Arbeitsleben - immer noch mit Einschränkungen aber da muss er sich einrichten. Er arbeitet "normal" 8 Stunden bzw. auch mal tagelang 10 oder mehr Stunden. Das hat zur Folge, dass es inder Woche für ihn nur Arbeit, Essen und Schlaf gibt - mehr hält er nicht durch. Nach einer besonders stressigen Woche benötigt er das Wochenende um sich auszuruhen/ zu schlafen - Nichts mit "auf die Piste" usw.. Er hat das so für sich akzeptiert und richtet sich so ein, dass er gut damit zurecht kommt. Mein Neffe hat leider wenig Unterstützung bekommen und immer wieder wurde er (falsch) beschützt - "das kannst Du nicht", "das schaffst Du nicht" usw. bis er total unmotiviert war. Zum Glück ist es meinem Mann und mir noch gelungen, ihm einen Abschluss "zu verschaffen". Wir haben ihn den nicht "besorgt" sondern ihn immer wieder motiviert und mit der Ausbildungsstelle zusammen nach Wegen gesucht, wie er das Ziel erreichen kann und er hat es erreicht.
Ich denke bei ADHS usw. ist es extrem wichtig, nach seinem eigenen, für sich selbst gangbaren, Weg zu suchen. Ich glaube, da wird manchmal ein wenig zu viel auf "das Ding" (egal, ob Krankheit oder was auch immer) geschoben.
Und da auch unser zweites Kind nicht unbeschwert, sondern mit einer echten Erbkrankheit durchs Leben geht, weiß ich wirklich, wovon ich rede - aber auch sie durfte sich bei uns nicht hinter ihrer Krankheit verstecken. Sie ist heute superstolz, dass sie in ihrem Wunschberuf (den man ihr auch wegen ihrer Krankheit verwehren wollte) ein ganz normales Leben führt! _________________
Liebe Grüße von  |
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gerda123
Anmeldungsdatum: 30.08.2008 Beiträge: 575
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Verfasst am: 19.02.2013, 17:57 Titel: |
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hallo
ich plauder ein bißchen aus meinem nähkästchen.
unser mittlerer hatte mit uns zusammen 1993 einen unfall, er wurde nicht schwer verletzt aber seine seele wurde schwerst verletzt.
wie des war, er hat den unfall frontal miterlebt und mitgeschaut.
die andern beiden sassen aussen. im krankenhaus wurden alle untersucht,
und nur quetschungen bei meinem mann und dem ältesten festgestellt.
sonst nichts. unser jüngster hat 3 tage und nächte nur geweint.
der mittler wollte nur auf den schoss. der größte poppelte sich überall splitter raus. haare, fingernägel und der wange. diese wurden im krankenhaus nicht entfernt. der mittlere hatte daraufhin eine stuhlverstopfung und keine klinik kein arzt konnten helfen. wir bekamens in den griff mit einer paste aus france. jetzt merkten wir erst das er sämtliche leistungen die er sich erarbeitet hatte verloren hatte. er konnte nichts mehr, nicht schreiben noch malen noch eine schere bedienen.
zur therapeutin spezialisten und alle wollten ihm den ruhigen riatalin geben.ich zum hausarzt und mit ihm gesprochen, der meinte nur wir sollen uns gut überlegen ob wir dies wollen.
ritalin für einen ruhigen umgänglichen menschen der keiner fliege etwas zuleide tut, so ein geschoss geben. nein darauf hatten wir keinen bock.
beim nächsten termin fragte die ärztin sogleich wie es dem sohnemann ginge, und er sagte gut, nimmst du die medis er nein.
daraufhin die ärztin zu mir wir brechen die behandlung ab, sie bringt nichts.
gestern abend kam in ard über depresiva ein guter film um 23uhr halt wieder. zur hälfte hab ich ihn geschaut und kann nur jedem emfehlen sich genau zu überlegen ob man solche mittel nimmt.
den sie sind einfach nur aggresiv und tödlich mehr nicht.
gruß gerda
sollte ich mich zuweit aus dem fenster gelehnt haben entfernt einfach meinen beitrag. danke. |
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coraeins

Anmeldungsdatum: 15.01.2011 Beiträge: 1274 Wohnort: bei Kaiserslautern
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Verfasst am: 19.02.2013, 19:55 Titel: |
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Es ist nicht schön zu lesen, wenn man über Ritalin nur schwarz/weiß denkt.
Es gibt sehrwohl auch Personen, bei denen es hilft, ihr Leben in den Griff zu bekommen.
Allerdings bin ich GEGEN die Gabe von Ritalin, weil ein Kind ein wenig zappelt oder sonst was. Es sollte wirklich alles extremst gut abgeklärt werden, das Kind sollte mit involviert sein und auch so sollte alles engmaschigst überwacht werden.
Aber ich denke: ADS/ADHS, seine Auswirkungen, seine Behandlungsmöglichkeiten, die Art, wie die LEute damit umgehen, wie ein BEtroffener damit umgeht, die Ausprägung der Krankheit uvm. hat soooo viele Stufen, dass man hier kein schwarz/weiß malen kann!
Gabi _________________ Nein, ich leide nicht unter einer Aufmerksamkeitsstö... uiii, guck mal, ein Eichhörnchen!
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gerda123
Anmeldungsdatum: 30.08.2008 Beiträge: 575
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Verfasst am: 19.02.2013, 23:44 Titel: |
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hallo
unser sohn ist in verschiedenen kliniken getestet worden und untersucht worden an dem lag es sicher nicht. ich sehe nicht schwarz weiß
sondern bunt. denn wir haben noch einen kopf den wir benutzen. wir sind seit 27 jahren rein homoöpathisch, nur wir erzählen es nicht mehr, weil man damit nicht angesehen wird sondern in die rechtelinke ecke geschoben wird als dumm und doof.
und genau so sehen wir hinter die kulissen und diskutieren auch mit den ärzten. mein sohn eben jener sagt immer mama du gehst mit. er nimmt mich überall hin mit, genau weil die ärzte sofort zur spritze greifen und gleich impfen oder sonstiges machen wollen. meine frage wozu denn?
er hat mittlerweile gestanden ärzte zur verzweiflung gebracht
kein penicillin oder antibiotikas. er ist fest überzeugt von der homoöpathie.
dieser sohn hat mich krankheitstechnisch wirklich schon gefordert.
achja an dieser stelle noch was unser jüngster sohn ist absolut ungeimpft, ist fast nicht krank und wenn nur kurz.
diese tatsache veranlasst mich immer wieder unserm hausarzt auf den zahn zu fühlen.
gruß gerda |
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baci

Anmeldungsdatum: 15.02.2010 Beiträge: 2989 Wohnort: dortmund
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Verfasst am: 20.02.2013, 06:14 Titel: |
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hallo!
ich lese hier mit ,weil ich das thema als ein sehr wichtiges in unserer gesellschaft erachte.es kann ja nicht sein,dass "plötzlich" so viele kinder "krank" sind.
@gerda:wie alt sind deine kinder?wenn du das verraten möchtest! _________________ lass die sonne in dein herz!
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liebe grüße von
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Wonnie

Anmeldungsdatum: 21.11.2010 Beiträge: 878 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 20.02.2013, 07:16 Titel: |
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Bei meiner Tochter wurde in einer Kinderklinik ADHS diagnostisiert. Typ Hypoaktivität, und ich danke der Medizin das es diese Tabletten gibt.
Sie geht auf eine Regelschule und hat ein recht gutes Zeugnis. Ohne wäre es nicht möglich, was uns jetzt bei einer 3 monatigen Pause wieder bestätigt wurde.
Sie ist intelligent und schnappt viel im "Vorbeigehen" auf, was sie aber dann auch behält, das geht ihr ohne Medis total verloren. _________________ Liebe Grüße
Wonnie
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Ich wünsch euch allzeit knotenfreie Fäden und gut Stoff |
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Verfasst am: 20.02.2013, 07:16 Titel: Werbung |
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