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knopfliebe
Anmeldungsdatum: 16.03.2007 Beiträge: 2787
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Verfasst am: 19.10.2011, 16:11 Titel: Schule, Benotung Lehrer Verhalten - Hilfe |
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Hallo,
kann mir vielleicht jemand ein Rat geben. Unsere Tochter ist ja jetzt in die 7. Klasse gekommen, hat sich hochgearbeitet und keine vier mehr im Zeugnis, hatte das 3. beste Zeugnis der Klasse, war megastolz und motiviert und nu.
Neues Schuljahr, neuer Lehrer und bäng alles aus. Der Neue kehrt mit Gewalt (also in Worten absolut streng) und Strafen für jedes noch so kleines Versäumnis auf, macht kein Späßchen und weil ja die Klasse ach so einen schlechten Ruf hat - also ich mag die Kinder in der Klasse und jeder von den Kindern hat halt sein Päckchen zu tragen der eine mehr der andere weniger - , wie woanders auch...
Jetzt gab es die ersten Klassenarbeiten - er ist auch noch Lehrer für Deutsch und Mathe und der KLassenlehrer. Im Diktat war der Durschschnitt 5,3 und in Mathe 4,9 und selbst die jeweils Besten vom Fach hatten es nur auf eine 3 oder vier geschafft. Wir waren natürlich in der oberen Liga (5 + 6) dabei.
Sicher sie sind in der 7. es geht mit großen Schritten in die Berufswelt aber sie sind doch erst 12-13 Jahre. Klar Regeln müssen gehalten werden wie z.B. alles Unterrichtsmaterial mitbringen, Hausaufgaben machen, nicht aufs Klo während des Unterrichts - nein Ausnahmen soll es nicht geben ....
Die Kids sind total demotiviert und wollen den Lehrerer wenn es gehen würde am liebsten loswerden.
Ja und dann sagte er zu den Kids - dass die ganze Klasse die 6. wiederholen könnte.....bzw. in der 7. sitzenbleiben würde...????
Weiß jemand ob man dagegen angehen kann, dass die Arbeit bewertet wird?
LG
Uschi _________________ Ursula |
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Verfasst am: 19.10.2011, 16:11 Titel: Werbung |
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tanzmaus64

Anmeldungsdatum: 11.02.2008 Beiträge: 11283 Wohnort: Wülfrath
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Verfasst am: 19.10.2011, 16:26 Titel: |
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Hallo Uschi,
wir hatten das auch mal: die Arbeit wurde nicht bewertet und nochmal geschrieben. Natürlich nicht exakt die gleiche Arbeit.
Elternpflegschaft einschalten, die geht zum Direktor und entsprechend Anliegen vorbringen. Bei uns hat es genutzt.
Der Lehrer scheint ja wohl sehr unsicher zu sein, sonst müsste er nicht so streng sein. Ist oft ein Zeichen von mangelndem Selbstbewußtsein.
Und nix da mit "neue Besen kehren gut".
Wie wäre es mit einer außerordentlichen Pflegschaftssitzung, bei der die Eltern sich mal mit dem Lehrer auseinandersetzen. Wird wahrscheinlich so laufen wie immer: von Angesicht zu Angesicht verläßt die Meisten der Mut und sie sagen Nichts mehr. Aber das können die Kinder nicht alleine austragen. Und in der 7.Klasse ist es noch weit hin bis zum Abschluß. Ruhig Blut! Das wird erst in der 9.und 10. Klasse spannend.
Laß den Kopf nicht hängen!  _________________ Und Erstens kommt es anders als man meistens Zweitens denkt
Lieber Gruss
Gabi
Freue mich über Besuch auf meinem Blog:
http://tanzmaus64.blogspot.de/ |
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MadQuilter
Anmeldungsdatum: 11.10.2010 Beiträge: 1945 Wohnort: Elverta, Kalifornien
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Verfasst am: 19.10.2011, 17:06 Titel: |
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Egal was du erreichst - setz dich fuer die Sache ein. Ich wuerd auch sagen schalt den Eltternvorrat (oder wie das bei euch heisst) ein und wenn das nix nuetzt geh zum Direktor und wenn das nix nuetzt.....
Meine Mutter hat sich nie fuer uns eingesetzt was die Schule angeht und das halte ich ihr ehrlich gesagt heute noch nach. Selbst wenn sie nichts erreicht haette - zumindest haette ich das Gefuehl gehabt dass meine Mutter Interesse an mir hat. Deine Tochter kommt sowieso in das Alter wo das Leben immer schwerer wird (Hormonschuebe und so) da brauch sie nicht noch so ein konservatives und kontrollierendes ][edititiert] ahem, Lehrergeschoepf. Mann so Leute liebe ich. Denen geb ich sehr gern eins auf die Muetze.
Drueck dir und deiner Tochter die Daumen.
Da faellt mir gerade ein - als meine Schwester mit der Lehrerin ihres Sohnes (er hat Leseschwaeche und die alte Trulla hat dies oeffentlich als "Faulheit" abgetan) Probleme hatte ist sie des oefteren in die Klasse nur um die Sache zu beobachte. Es wurde so schlimm dass sie den Neffen aus der Klasse rausholte. In der neuen Klasse ging es ihm so viel besser - er ist zumindest nicht mit Angst in die Schule. _________________ Liebe sonnige Gruesse
Martina |
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Bienenstich

Anmeldungsdatum: 08.01.2011 Beiträge: 7649 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 19.10.2011, 20:28 Titel: |
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Das tut mir echt leid für deine Tochter. Meine hatte in der fünften ein ähnliches Problem. Die Kinder fingen so gut wie neu (außer den 2 Jahren bisschen Englich in der Grundschule) an mit Englisch und die Lehrerin, extrem selbstbewußt und total von sich überzeugt ("die anderen Lehrer machens falsch, ich bin die einzige, die richtig benotet!") machte den Kindern das Leben sehr schwer. Klassenarbeiten hatten oft einen Durchschnitt von 3,8 oder 3,9 (ab 4,0 muß sie von einem zweiten Lehrer nachkorrigiert werden). Sie war sehr streng und jedes kleinste Vergehen wurde sofort geahndet. Fazit: die Eltern haben sich mit den Elternvertretern zusammmengetan, dann gab es ein klärendes Gespräch mit Klassenlehrer, der Lehrerin, den 2 Elternvertretern und noch 2-3 Eltern. Es wurden einige Punkte abgeklärt, jedoch fühlte sich die Lehrerin sehr an den Pranger gestellt und ihr Fazit war immer noch: an ihr liegts nicht.
Bei einem (später stattfindenden) Elternsprechtag, als ich mit meinem Mann alleine bei ihr im Zimmer saß, schob sie uns doch glatt unaufgefordert Kopien ihrer bisherigen Zeugnisse ihrer ehemaligen Arbeitgeber vor die Nase, so nach dem Motto, überall wurde sie gelobt, sie sei eine tolle Lehrerin.
Leider fehlte es ihr extrem an Einfühlungsvermögen, und wir mußten die zwei Jahre bis zum Lehrerwechsel irgendwie rumkriegen. Für den Großteil der Klasse wurde und ist immer noch Englisch ein Haßfach, das hat sie ihnen kaputtgemacht.
Mein Fazit, wir haben viel probiert, mit Elternvertretern, Klassenlehrer (er saß leider zwischen den Stühlen), Beratungslehrern, Fachbereichsleiter usw, hat leider alles nichts genützt. Das ganze ist jetzt zwei Jahre her und wir bezahlen seitdem teure Nachhilfe, da Engl immer noch blöd ist und wie solls auch anders sein, wenn schon die Grundlagen in den ersten Jahren nicht richtig vermittelt werden konnten.
Ich drück euch die Daumen, das es bei euch besser wird. _________________ Gruß Bienenstich |
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Daphne

Anmeldungsdatum: 22.02.2010 Beiträge: 2136 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 19.10.2011, 20:58 Titel: |
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Habe gerade nicht so viel Zeit und die Antworten nicht gelesen, antowrte aber trotzdem mal. Und zwar aus Schülersicht. (bin in der 12. und auf dem Weg zum Abi)
Selbst bei Arbeiten muss ein Lehrer bestimmten Richtlinien folgen. Er kann nicht für alles und jedes bisschen Punkte abziehen oder nicht gut bewerten. Besonders in Mathe geht das nicht, Deutsch ist dabei immer Auslegungssache. (Wobei, wenn es ein Diktat war, dann müsste man doch die Benotung nachvollziehen können. Und er ist verpflichtet dazu, zu erklären, wie er die Noten vergibt, da gibt es auch so "Pyramiden" nach denen die Noten gestaffelt sind und das darf er nicht außer acht lassen.)
Und unlösbare Aufgaben stellen, darf er auch. Die Aufgaben müssen dem im Unterricht behandelten entsprechen, bzw. es darf höchstens transferaufgaben vorkommen, die bis zu einem drittel zählen dürfen.
Bei solchen Lehrern und massiven Problemen kann man auch den Gang zum Schulleiter machen und gemeinsam eine "Lösung" suchen, bzw. im schlimmsten Fall einen anderen Lehrer.
Nur an den Ton muss man sich gewöhnen. Ich weiß nicht, wie oft ich in meiner Schullaufbahn gesagt bekommen habe, die Klasse sei schlecht, ich sei zu schlecht (bin eigentlich sehr gut), unerzogen, wir würden den Abchluss nie schaffen, ...
Das wird man nie los. Leider. _________________ Liebe Grüße,
Daphne
Mein Blog:
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Daphne

Anmeldungsdatum: 22.02.2010 Beiträge: 2136 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 19.10.2011, 20:59 Titel: |
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Achso, bei so einem Schnitt müssen Arbeiten eigentlich nachgeschrieben werden außer es wird vom Schulleiter genehmigt, dass sie es nicht müssen. (Dürfen deswegen in die Benotung auch nciht so streng eingehen) _________________ Liebe Grüße,
Daphne
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