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Osomyr-Trilogie Band 2 27.03.2018




 
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Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1172
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 27.03.2018, 14:56    Titel: Osomyr-Trilogie Band 2 27.03.2018

Als Akilah kurze Zeit später das Zelt verließ, um einen zahmen Varin, den er als Jungtier im Gebirge gefangen hatte und der ihm des Öfteren als Briefvogel diente, mit einer Nachricht nach Reg’arash zu Bláinn zu schicken, meldete sich Soltar wieder einmal zu Wort.
Das Buch ließ sich seit dem Zusammentreffen mit dem Pazuzu kaum noch laut vernehmen, zu groß war seine Sorge, es könne den Sturmdämon wieder anlocken, wenn es zu oft mehr tat, als einem Buch zustand.
„Bresnir – an die Eiswüste hatte ich gar nicht mehr gedacht. Ich warne euch allerdings vor. Es ist wirklich eisig. Kälter, als ihr es euch je vorstellen könntet.“
„Mach uns nur Mut, Soltar“, erwiderte Dimnar und klopfte dem Buch auf den Deckel. „Wir fühlen uns schon viel besser, jetzt, wo wir endlich wissen, dass wir entsetzlich frieren werden.“
„Na ihr werdet schon nicht gleich als Tiefkühlkost enden“, parierte Soltar gewohnt flapsig den nicht ganz ernst gemeinten Rüffel des Waldelben.
„Tiefkühl… was?“
„Tiefkühlkost. Stell dir fertig gekochtes oder fast fertig gekochtes Essen vor, das in einem großen Eisblock eingefroren ist. Es hält sich durch das Eis längere Zeit frisch und man kann es jederzeit auftauen, erwärmen und essen.“
„Wer kommt den auf so eine Idee? Essen in Eis einzuschließen…“
Das Buch raschelte amüsiert mit den Seiten. „Du wärst erstaunt, wie viele Leute auf diese Idee kommen.“
„Woher nehmen sie denn das Eis?“
„Entweder aus der Natur oder sie erschaffen es sich mit, ach nennen wir es eine Art von Magie.“ Soltar schien zu grinsen.
„Na also ich weiß nicht.“ Dimnar blieb skeptisch. „Ich bevorzuge dann doch frisches Essen und keines, das lange, wie nanntest du es, tiefgekühlt wurde? Also halt keines, das ewig auf Eis liegt. Das kann doch gar nicht mehr gut sein.“
Das Buch ersparte es sich, Dimnar genauer zu erklären, was es mit der Tiefkühlkost auf sich hatte. Der Elb würde es vermutlich sowieso nicht glauben und so ließ es die Sache auf sich beruhen.
„Wie auch immer, jedenfalls wollte ich euch nur vorwarnen, dass wir uns um warme Kleidung Gedanken machen müssen.“
„Es spricht ja tatsächlich“, ertönte Akilahs Stimme und der Grys trat mit reichlich verblüfftem Gesichtsausdruck zurück ins Zelt.
„Und ich wollte dem Jungen nicht glauben…“
Taris warf ihm einen entschuldigenden Blick zu und erklärte dem Fürsten den Zusammenhang zwischen dem Buch der Welten, dem Sturmdämon und dem schwarzen Kaiser.
Als er geendet hatte, nickte der Fürst bedächtig.
„Verstehe. Gut, dann werden wir eben zusehen, dass ihr so rasch wie möglich nach Reg’arash kommt und dort dann hoffentlich auch findet, was ihr sucht.“
„Wir stehen tief in Eurer Schuld, Fürst Akilah“, ließ sich Tcha’ron vernehmen, doch davon wollte der Grys nichts wissen.
„Nein, steht ihr nicht. Es ist mir eine Ehre, euch zu helfen, wo ich nur kann. Der schwarze Kaiser mag hier in Samari noch keine große Bedrohung sein, aber irgendwann wird er auch hier vermehrt zuschlagen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn er sich bereits Schergen wie die Behren Tash Untertan gemacht hätte.“
Die Sorge stand ihm mehr als deutlich ins Gesicht geschrieben, doch dann lächelte er und fügte aufmunternd hinzu: „Nun denn, wenn es euch nichts ausmacht, würde ich euch gerne bitten, mit anzupacken, wenn wir nun das Lager abbrechen und nach Süden weiterziehen. Je näher wir bereits an der Küste sind, wenn Bláinns Leute eintreffen, desto besser.“

Das Zeltlager abzubauen war Knochenarbeit, nicht zu vergleichen mit dem kleinen Zelt, das sie während ihrer Suche in der Wüste täglich auf und abbauen mussten. Auf den großen Planen hatte sich teilweise reichlich Sand angehäuft, der zunächst sorgfältig abgekehrt werden musste, bevor die Zeltbahnen aufgerollt werden konnten.
Auch die schweren, dicken Teppiche wurden gerollt und dann mit Lederbändern verschnürt, ehe man sie den Lerts auf den Rücken schnallte.
Es war unglaublich, welche Lasten diese Tiere tragen konnten, während sie stundenlang durch die sengende Hitze liefen, ohne auch nur das kleinste Anzeichen von Erschöpfung zu zeigen.
Taris war bereits am dritten Tag ihrer Reise so müde, dass er auf dem Rücken seines Lerts immer wieder einnickte, während das Tier, das außer seinem Gewicht noch die Pfosten von zwei Zelten, plus vier große Körbe voller Polster, Decken und anderer Haushaltsgeräte trug, so frisch ausschritt, als wären sie erst seit einer Stunde unterwegs.
Wie genau er die folgenden Tage überstanden hatte, wann er gegessen und geschlafen hatte, das vermochte der junge Mann nicht mehr zu sagen, als Fürst Akilah endlich verkündete: „Heute Abend erreichen wir die Küste.“
Täuschte er sich oder ging tatsächlich ein allgemeines Aufatmen durch den Tross?
Taris sah sich verstohlen um und von allen Seiten begegnete ihm erleichterte Blicke. Auch wenn es niemand zugegeben hätte, die lange Wanderung hatte ihnen allen sehr zugesetzt – und das, obwohl sie nicht selbst hatten laufen müssen.
Mit vereinten Kräften wurden, wie die Tage zuvor schon, gerade die notwendigsten Zelte aufgebaut, und obwohl eine gewisse Enge herrschte, schliefen alle wie Steine.
_________________
Alles Liebe
Petra



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BeitragVerfasst am: 27.03.2018, 14:56    Titel: Werbung



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