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Osomyr-Trilogie Band 2 15.03.2018




 
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Autor Nachricht
Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1226
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 15.03.2018, 16:59    Titel: Osomyr-Trilogie Band 2 15.03.2018

Ich hab zwar keine Rückmeldung bekommen, ob es noch Interessenten gibt, aber es hat sich auch keiner beschwert, von daher, hier das nächste Stück Wink

*** *** *** ***
Erschrocken fuhr der junge Magier in die Höhe und hielt schützend seine Hände vor sich, die sofort festgehalten wurden.
Tcha’ron hielt seine Handgelenke und drückten ihn sanft zurück auf das Lager.
„Keine Panik, ich wollte dich nicht erschrecken. Aber du hast dich von einer Seite auf die andere geworfen und im Schlaf gesprochen“, erklärte der Kobold und es klang eindeutig Besorgnis aus seiner Stimme. „Was war denn nur los?“
„Ich habe wohl geträumt“, antwortete Taris leise und sah sich um. Keiner der anderen war aufgewacht, nur Dimnar drehte sich auf die andere Seite und zog sich die Decke bis zu den Ohren hoch.
„Das habe ich mir schon gedacht. Muss wohl ein Albtraum gewesen sein.“
„Nein, eigentlich nicht. Zumindest nur am Anfang. Aber dann fand ich mich an einem Ort wieder, den ich bereits einmal gesehen habe. Ich habe euch doch davon erzählt – die Leere und diese seltsame Stimme.“
Er sah, wie Tcha’ron die Stirn runzelte. Anscheinend hielt der Kobold es mehr für einen Traum und so fügte er rasch hinzu:
„Sie hat wieder zu mir gesprochen. Die Stimme. Sie sagte mir, dass wir des Rätsels Lösung finden werden – aber auch Trauriges.“
„Schon gut, Taris“, winkte der Ältere schließlich ab und griff nach seiner eigenen Decke. „Wir werden die Insignien schon finden und Trauer wird dir in deinem Leben noch oft begegnen. Versuch lieber, noch ein wenig zu schlafen.“
Damit war für Tcha’ron das Thema erledigt und er drehte sich um, zog sich die Decke wieder über die Schultern und war wenige Augenblicke später bereits wieder eingeschlafen, was seine tiefen, regelmäßigen Atemzüge vermuten ließen.
Taris dagegen lag bis zum Morgengrauen wach und grübelte über diese Stimme nach, die nichts als Rätsel aufgab.

„Mir ist heute Nacht etwas eingefallen“, begrüßte Akilah die Gruppe beim Frühstück und setzte sich zu ihnen. „Es gibt eigentlich nur einen Ort auf ganz Eluyan, von dem ich mir vorstellen könnte, dass es dort vollkommen ruhig ist.“
„Ja? Was für einen Ort meint Ihr denn?“
Taris nahm sich nicht die Zeit, zuerst den Bissen Brot an dem er kaute hinunterzuschlucken, ehe er fragte und fing sich einen mahnenden Blick von Sindamel ein, der so ein Verhalten von dem jungen Menschen gar nicht gewohnt war.
Akilah dagegen schien sich daran nicht zu stören, sondern antwortete, nachdem er sich selbst etwas Dörrobst genommen hatte: „Vor einigen Jahren hatten wir extreme Hitze in Samari, viel heißer als alles, an das sich selbst die Ältesten unter uns erinnern konnten. Nichts wuchs mehr hier in unseren Gebieten und so waren wir gezwungen, unsere Zelte abzubrechen und weiter zu ziehen. Wir landeten schließlich ganz im Süden, an der Küste. Hier war es durch den steten Wind kühler und es gab auch vereinzelt Regenfälle… was sage ich, es gab Unwetter. Jedenfalls wurde während eines Sturms ein eigenartiges Boot ans Ufer geschwemmt. Der Mast war gebrochen, ein Großteil der Mannschaft im Meer ertrunken, aber eine Handvoll Männer hatte sich retten können.
Sie nannten sich ‚kleines Volk’ und waren die seltsamsten Menschen, die mir bislang unter die Augen gekommen waren. Obwohl sie im besten Alter waren und allesamt Bärte trugen, die ihnen bis auf die Brust reichten, so waren sie doch kleiner als Sharani hier bei uns.“
Er lächelte ihr zu, was die junge Frau verlegen zurücklächeln ließ.
„Bláinn, der jüngste unter ihnen, erzählte uns schließlich, dass er der Sohn eines Clanführers vom kleinen Volk sei. Er und seine Männer waren beim Fischen vor der Küste Reg’arashs in einen Sturm geraten, der sie tagelang über das offene Meer gezogen hatte, um sie dann hier, fernab ihrer Heimat, ans Ufer zu schmettern.“
„Wie schrecklich“, murmelte Sharani bestürzt. Schon längst hatte sie aufgehört zu essen, denn die Erzählung des Grys weckte unangenehme Erinnerungen an ihren eigenen Schiffbruch.
„Das war es“, stimmte Akilah ihr zu. „Zum Glück gelang es uns aber, ihr Schiff wieder instand zu setzen und so konnten sie nach etlichen Monden die Heimfahrt antreten. In der Zwischenzeit waren Bláinns Mannen, wie er sie nannte, und die Grys recht gute Freunde geworden und er erzählte uns viel über seine Heimat. Dort ist es das ganze Jahr über eisig und im Landesinneren, in der Eiswüste Bresnir, sogar so kalt und lebensfeindlich, dass sich kaum jemand dorthin wagt. Wenn ich etwas so wertvolles wie eine der heiligen Insignien verstecken wollte, ich würde es nach Bresnir bringen.“
„Reg’arash, hm?“ Sindamel wirkte nachdenklich und zugleich besorgt. „Das ist nicht gerade einfach zu erreichen. Um dorthin zu gelangen, müssten wir erst zurück nach Guyan und dann darauf hoffen, dass wir in Eratir nicht zu lange auf das Schiff warten müssen. Soviel ich weiß, fährt es nur alle drei Monde nach Reg’arash, um dort Waren zu liefern und andere abzuholen.“
Dimnar stöhnte auf. „Den ganzen Weg wieder zurück und zweimal eine Seereise hinter uns bringen? Geht es denn nicht anders?“
Akilah nickte. „Ja, es geht. Ich werde Bláinn eine Nachricht schicken, ich habe sowieso schon lange nichts mehr von ihm gehört. Er wird euch gewiss ein Schiff schicken. Das wird zwar nicht so bequem sein wie jenes, mit dem ihr nach Kray’lera gekommen seid, aber es ist auf jeden Fall schneller.“
Sharani seufzte und blickte nicht gerade begeistert drein. Noch eine Schifffahrt, noch dazu auf einem wohl eher kleinen Boot, das der Pazuzu mit Sicherheit ohne Weiteres würde zerschmettern können…
Taris ahnte, was seine Freundin dachte und sagt leise: „Hab keine Angst. Der Sturmdämon denkt sicher, wir wären alle ertrunken, sonst wäre er schon längst wieder aufgetaucht.“
„Ich hoffe du hast recht – aber wenn er doch wieder auftaucht?“
„Wir sind ihm jetzt schon dreimal entkommen, wir werden es wieder schaffen.“ Taris griff nach ihrer Hand. „Vertrau mir – und Soltar. Gemeinsam schaffen wir das.“
Seit Akilah von dieser Eiswüste erzählt hatte, war er sich ziemlich sicher, dort fündig zu werden. Der Ort klang einfach perfekt. In ewigem Eis und Schnee gab es gewiss nicht soviel Leben wie hier in der Wüste, es musste einfach der richtige Ort sein.
_________________
Alles Liebe
Petra



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BeitragVerfasst am: 15.03.2018, 16:59    Titel: Werbung



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