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Osomyr-Trilogie Band 2 19.02.2021




 
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Autor Nachricht
Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1366
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 19.02.2021, 10:13    Titel: Osomyr-Trilogie Band 2 19.02.2021

Auch hier geht es natürlich weiter. Das ist insoweit leichter, da ich den zweiten Band bereits fertig habe.
Hier ist der erste Teil nicht mehr nachlesbar, da er ja wirklich als Buch erschienen ist.
Da es den Verlag nicht mehr gibt, gibt es nur noch 'gebrauchte' Restbestände für diejenigen, die es gerne haben möchten.
Oder man fragt bei mir nach und bekommt es als PDF Wink
Die Rechte sind jedenfalls wieder bei mir und vielleicht findet sich ja ein Verlag, der es tatsächlich nochmals auflegt - suchen werde ich allerdings erst, wenn das der dritte Band auch fertig ist. Und da ist das gleiche Problem wie bei Hunter der PC.
Osomyr-Band 2 sollte aber noch alles da sein, wer es also nachlesen möchte, der kann das gerne tun.

***

Diese Nacht schlief Taris wieder recht unruhig, was nicht nur an den Windböen lag, die durch das Zelt pfiffen. Gegen Abend war Sturm aufgekommen, der den feinen Sand großzügig über das Lager verteilte. Überall war Sand: in der Luft, in der Kleidung, im Essen.
Hoffentlich hatte sich Akilah nicht getäuscht, und dieser Bláinn hatte erstens tatsächlich die Nachricht des Fürsten bekommen und zweitens Schiffe geschickt, sie zu holen.
Erst mit Beginn der Morgendämmerung schlief er richtig ein, doch da kam auch schon Anan um sie zu wecken.
„Zeit aufzustehen“, erklärte er mit entschuldigendem Unterton. „Falur, der Abgesandte Bláinns, möchte noch mit der ersten Flut auslaufen. Sie sind vor wenigen Stunden hier angekommen, wollten euch aber noch schlafen lassen.“
„Hätte er das nicht noch etwas länger tun können? Wenigstens bis die Sonne aufgegangen ist?“
Dimnar grummelte weiter vor sich hin, während er sich sein Hemd glatt strich, und versuchte seine Haare zu glätten. Er hasste es, geweckt zu werden und war dann die nächsten ein bis zwei Stunden kaum ansprechbar, daran hatte Taris sich schon gewöhnt, doch Anan blickt etwas befremdet drein.
„Ich sagte doch grade, dass sie mit der ersten Flut auslaufen wollen. Der Weg ist weit und die See wohl augenblicklich nicht ganz ungefährlich, wenn ich es richtig verstanden habe. Besser ihr beeilt euch.“
Der Grys drehte sich um und verließ das Zelt, während Sindamel seinem Bruder auf die Schulter tippte.
„Dimnar, reiß dich zusammen. Du bist extrem unhöflich. Wenn man uns wecken lässt, dann wird das einen guten Grund haben.“
Dimnar verzog das Gesicht. „Na, als ob es auf eine Stunde mehr oder weniger ankommt.“
„Eben, du sagst es. Auf dem Schiff kannst du immer noch schlafen.“
Sindamel schmunzelte – Dimnar dagegen grummelte nun erst recht, doch keiner seiner Gefährten beachtete ihn weiter.

Sie folgten kurze Zeit später Anan, der sie über die Klippen hinab an den Strand brachte. Dort dümpelten im hüfthohen Wasser zwei kleinere, nicht besonders lange Schiffe, die mit Segeln und Ruderbänken ausgestattet waren. Kajüten waren auf den ersten Blick nicht zu sehen, dafür aber ein paar Dutzend kleiner Personen, denen man die Clanzugehörigkeit nicht abstreiten konnte.
Sie alle trugen Kettenhemden, einen gehörnten Helm auf dem Kopf und einen schweren Umhang aus zotteligem Fell über den Schultern. Ihre Haare waren lang, dick und teilweise, wie ihre stattlichen Bärte auch, zu Zöpfen geflochten.
Akilah unterhielt sich angeregt mit einem dieser Männer, der abseits der anderen stand und als er die kleine Gruppe sah, die auf sie zukam, winkte er sie näher heran.
„Ah, da seid ihr ja. Darf ich bekannt machen, das hier ist Falur, Bláinns jüngster Bruder. Er wird euch nach Reg’arash bringen. Falur – es ist mir eine Ehre, Euch den Hüter des Buches der Welten und seine Gefährten vorzustellen.“
Der kleine Mann griff sich Taris’ Hand und schüttelte diese mit einem kräftigen Händedruck.
Seine Stimme war tief wie fernes Donnergrollen und er sprach mit hartem, rauem Akzent. „Sei gegrüßt, Hüter des Buches. Kommst mir noch ein wenig jung vor, aber was soll’s. Wird Zeit, dass endlich jemand dem schwarzen Kaiser in den Allerwertesten tritt.“
Verlegen brachte der junge Magier ein schwaches Grinsen zustande, während er gleichzeitig versuchte, seine Hand aus dem schraubstockartigen Händedruck seines Gegenübers zu befreien.
„Das klingt fast so, als hättet Ihr bereits schlechte Erfahrungen mit Mógui gemacht.“
„Aye, Langer, und sprich mich nicht mit Ihr an. Ich bin Falur, ein Krieger des kleinen Volkes und kein Häuptling, verstanden?“
Taris nickte sofort und zog erleichtert seine Hand zurück, als Falur seine Pranken öffnete und ihn entließ. „Darf ich fragen, was der schwarze Kaiser in Reg’arash getan hat?“
„In Reg’arash direkt nicht besonders viel, aber seit er hier ist, nimmt die Zahl der Ungeheuer zu. Man ist sich in den Stollen bald seines Lebens nicht mehr sicher, von der Seefahrt ganz zu schweigen.“
„Ihr lebt in Stollen?“
Dimnar war neugierig näher gekommen und betrachtete den kleinen, seltsam anmutenden Menschen.
„Schon seit vielen Generationen, Langer.“ Falur war sichtlich stolz auf seine Herkunft. „Unsere Ahnen trieben die ersten Stollen ins Gebirge, da war diese Welt noch jung und seitdem wurden sie mehr und mehr ausgebaut. Die prächtigste unterirdische Stadt auf ganz Reg’arash.“
„Aber warum lebt ihr denn im Inneren der Berge und nicht in normalen Häusern?“
Sharani hatte sich zu ihren Freunden gesellt und sah Falur nun aus großen Augen fragend an.
Dieser musterte die junge Frau erst wohlwollend und schüttelte dann auch ihr die Hand, allerdings viel sachter und vorsichtiger als bei Taris zuvor, als sei er sich seiner Kraft durchaus bewusst.
„Im Berg ist es warm“, antwortete er schlicht und machte keinerlei Anstalten, Sharanis Hand wieder loszulassen.
„Kommt jetzt. Die beste Zeit zu reisen ist dann, wenn Táracair schläft.“
„Wer ist denn Táracair?“
Falur wurde schlagartig ernst und rief erst seinen Männern einen Befehl zu, dass diese die Boote bereit machen sollten, ehe er Sharanis Frage beantwortete.
„Táracair ist der Geist des Wassers. Bete zu den Ahnen, dass er uns nicht bemerkt.“
Mit diesen Worten ging er, ohne Sharani dabei loszulassen, auf die beiden Boote zu, wohl in der Annahme, seine Passagiere würden ihm ohne Weiteres folgen.
Während Tcha’ron den anderen beiden ein Zeichen gab, sie sollen dem kleinen Mann folgen, bedankte sich Sindamel bei Akilah.
„Vielen Dank, dass Ihr uns diese Überfahrt ermöglicht habt. Können wir uns irgendwie erkenntlich zeigen?“
Der Fürst winkte ab. „Findet, was ihr sucht und kehrt dann gesund wieder. Wie Falur schon sagte: Es wird höchste Zeit, dass jemand den schwarzen Kaiser in seine Schranken weist oder noch besser, dorthin schickt, wo er hingehört.“
Er umarmte Sindamel wie einen guten Freund, was dieser erwiderte.
„Wir werden zurückkehren, und sobald alles vorbei ist, helfen wir euch gegen die Behren Tash“, versprach er, ehe er sich beeilte, seinen Kameraden in die Boote zu folgen.
„Mögen Osomyrs Mächte euch stets begleiten!“
Akilah sah ihnen nach, wie sie von Falurs Männern auf die beiden Boote verteilt wurden, um mit den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne und der hereinbrechenden Flut ihre Reise fortzusetzen.
_________________
Alles Liebe
Petra



Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge
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BeitragVerfasst am: 19.02.2021, 10:13    Titel: Werbung



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