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Osomyr-Trilogie Band 2 - 06.04.2019




 
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Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1339
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 06.04.2021, 17:04    Titel: Osomyr-Trilogie Band 2 - 06.04.2019

So ihr Lieben, hier habe ich wieder ein kleines Stück für euch.
Beim anderen bin ich leider noch nicht viel weiter gekommen. Vielleicht beim nächsten Mal.


***

„Was ist das? Hat der Pazuzu uns doch wieder aufgespürt?“
„Taris! Die Lichtkugel! Lösch sie – sofort!“
Soltar rutschte über den Boden auf Taris zu, der zunächst nur verstört auf das Buch blickte, es dann aber doch aufhob. „Wieso? Was ist damit?“
„Das ist nicht der Pazuzu, das ist Táracair – der Geist des Wassers, wie ihn das kleine Volk nennt. Ein Wasserdämon. Er spürt deine Magie! Warum habe ich nur nicht daran gedacht?“
Taris zögerte nicht länger, stopfte Soltar wieder unter sein Hemd und sorgte dafür, dass die Lichtkugel sich auflöste. Mittlerweile hatte das Boot gefährliche Schieflage. Von draußen waren wilde Schreie zu hören und dann begann das Schiff erneut zu beben und zu zittern, ehe es steil in die Höhe gerissen wurde, nur um gleich darauf zu fallen.
Sharani landete auf Taris’ Arm, was diesen vor Schmerz aufschreien ließ, ehe sich Tcha’ron seine beiden Schützlinge griff und jeden so gut es ging festhielt.
Wieder und wieder wurde das Boot in die Höhe gerissen oder in die Tiefe gezogen, sodass es Taris langsam aber sicher flau im Magen wurde.
Dann war es plötzlich vorbei und es kehrte wieder Ruhe ein.
„Ist es weg?“, wollte Sharani nach bangen Sekunden, die ihr wie Stunden vorkamen, wissen.
„Hoffen wir es, auch wenn ich es noch nicht so recht glaube“, antwortete ihr Vater und dachte nicht daran, seinen Griff um die beiden zu lockern, als sich die Luke über ihnen öffnete und Falurs Kopf erschien.
„Alles in Ordnung da unten? Seid wohl recht durchgeschüttelt worden, was?“
„Ein wenig“, antwortete der Kobold und ließ seine Schützlinge nun doch los. „Habt ihr es erlegt?“
Falur lachte grollend. „Táracair erlegt man nicht, man kann es nur vertreiben. Es mag wohl unsere Schwerter nicht, nachdem es einen Arm hat einbüßen müssen. Aber kommt mal raus, ihr drei, ihr seht reichlich blass um die Nase aus.“
Ohne großen Widerspruch kletterten sie hinauf an Deck, wo Falurs Männer gerade damit beschäftigt waren, die Spuren des Angriffs zu beseitigen.
Einige Planken waren gesplittert, das Segel war ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden und Taris wurde das Gefühl nicht los, dass mindestens drei Mann fehlten. So genau konnte er allerdings nicht darüber nachdenken, denn sein Blick blieb just in diesem Moment an etwas hängen, das ihn sofort in seinen Bann zog.
Im hinteren Teil des Bootes waren vier Mann damit beschäftigt, ein langes, schlangenähnliches, feucht-glibberiges Ding unter viel Kraftaufwand vom Deck zu entfernen. Das schien alles andere als leicht zu sein, und als Taris neugierig näher trat, erkannte er an der Unterseite des glitschigen Etwas eine Reihe kreisrunder Gebilde, mit denen es sich auf den Planken festgesaugt hatte.
„Unheimlich, aye?“, brummte Falur, der neben den jungen Magier getreten war und deutete auf das Etwas. „War purer Zufall, dass es uns gelungen ist, ihm einen Arm abzuhacken. Anscheinend war’s aber nicht hungrig, sonst hätte es sich nicht dadurch aufhalten lassen.“
Taris schauderte und wandte den Blick von den Männern ab, die eben die letzten Saugnäpfe des Armes von den Planken lösten und die Überreste dann ins Meer warfen.
Das zweite Boot, in dem Sindamel und sein Bruder fuhren, näherte sich ein wenig und Falur brüllte einige Kommandos hinüber, die auch erwidert wurden.
Dimnar stand ebenfalls an der Reling und winkt zu Taris hinüber, der seinem Freund per Handzeichen zu verstehen gab, dass alles in Ordnung sei. Der Elb schien erleichtert und rief etwas, das Taris nicht verstand, doch statt zurückzubrüllen, versuchte er Dimnar eine gedankliche Nachricht zu schicken.
<Wir sind nur durchgeschüttelt worden, nichts Ernstes. Ist bei euch alles in Ordnung? Nick einfach, wenn ja. Falls nein, schüttle den Kopf.>
Taris sah einen erstaunten Ausdruck auf Dimnars Gesicht, der rasch in ein Grinsen überging und schließlich ein Nicken.
<Den Göttern sei Dank. Seid ihr auch angegriffen worden?>
Ein Kopfschütteln war die Antwort und wieder antwortete Dimnar etwas das Taris nicht verstehen konnte.
<Erzähl es mir, wenn wir angekommen sind. Ich fürchte anders wird es nicht klappen.>
Enttäuscht nickte sein Freund und gleich darauf klopfte jemand so hart auf Taris’ Schulter, dass dieser beinahe in die Knie gegangen wäre.
„Na mein Junge? Bald könnt ihr euch wieder unterhalten, wir sind schon fast da.“
„Tatsächlich?“ Taris rieb sich die Schulter und fragte sich insgeheim, wieso Falur nicht etwas sanfter mit ihm umgehen konnte. Wenn das so weiter ging, hatte er mehr blaue Flecke als er zählen konnte. Mit Sharani sprang Falur nie so grob um. „Ich hatte mit einer längeren Reise gerechnet – aber so ist es mir lieber“, fügte er rasch hinzu.
„Aye. Der Wind stand günstig und es gab keine Gegenströmung“, versuchte Falur zu erklären. „Unsere Boote sind schnell.“
„Wie lange wird es denn noch dauern? Sharani ist nicht besonders gerne auf dem Wasser und nach diesem Erlebnis gerade erst recht nicht mehr. Wir haben schon einmal Schiffbruch erlitten, musst du wissen.“
„Heute Abend sind wir in den Stollen“, unterbrach ihn der kleine Mann und deutete auf die Luke, in der Sharani und Tcha’ron gerade wieder verschwanden. „Vielleicht solltest du lieber auch wieder unter Deck gehen. Das Wetter schlägt um.“
_________________
Alles Liebe
Petra



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BeitragVerfasst am: 06.04.2021, 17:04    Titel: Werbung



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