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Osomyr-Trilogie Band 2 25.02.2016




 
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Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1366
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 25.02.2016, 17:55    Titel: Osomyr-Trilogie Band 2 25.02.2016

Am nächsten Morgen, die Sonne war noch nicht aufgegangen, wurde Dimnar auf recht unsanfte Art und Weise geweckt. Jemand rüttelte ihn an den Schultern und schließlich wurde ihm die Decke weggezogen.
Unwillig grummelnd versuchte Dimnar, seine Decke zurückzuerobern, aber Sindamel hielt sie unnachgiebig fest.
„Nun steh schon auf, du kleine Schlafmütze. Wir wollen noch ein gutes Stück Weg hinter uns bringen, ehe die Sonne aufgeht.“
„Warum muss das so früh sein?“, murrte der Jüngere und erhob sich nur widerwillig.
„In der Wüste ist es noch heißer, als hier“, erklärte Soltar, das auf einem der Polster lag, während Taris sich mit Kadirs Hilfe ein dünnes Tuch um Kopf und Gesicht wand.
„Das … das Buch spricht?“, fragte der junge Grys erschrocken und ließ das Tuchende fallen.
„Ja“, antwortete Soltar belustigt. „Aber ich beiße nicht. Lass dich also von mir nicht stören.“
„Das redet mit mir. Das ist Magie!“ Kadir wich drei Schritte zurück und rempelte dabei Tcha’ron an, der gerade seiner Tochter dabei half, ebenfalls ein Tuch halbwegs ordentlich über Mund und Nase zu wickeln, ohne es dabei zu fest zu schnüren.
„Immer mit der Ruhe“, versuchte Dimnar den jungen Mann gähnend zu beruhigen. „Es hat zwar manchmal eine große Klappe, aber es beißt wirklich nicht. Sagt mal, was sollen die Tücher? Brauch ich auch so was?“
Kadir machte einen großen Bogen um Soltar und reichte Dimnar das letzte Tuch, das auf einem anderen Polster lag. „Hier, es soll euch vor dem feinen Sand schützen, der bei einem Sturm aufgewirbelt wird. Ein Sandsturm kommt häufig vor in der Wüste.“
Immer wieder warf er dem Buch einen recht eingeschüchterten Blick zu. „Soll ich dir helfen, es zu wickeln?“, wollte er dann wissen und ging bereits weiter auf Dimnar zu, froh darüber, von dem unheimlichen sprechenden Buch fort zu kommen.
Dimnar verkniff sich ein Grinsen. Kadir schien ja wirklich Angst vor Soltar zu haben, seit er wusste, dass es sprach.
„Ja, das dürfte wohl am Besten sein. Alleine würde ich das wohl nicht so rasch hinbekommen“, nahm er das Angebot an und stellte sich so, dass der andere Soltar nicht mehr sehen musste.
„Kämpft ihr wirklich gegen den schwarzen Kaiser?“, wollte Kadir wissen, während er Dimnar geschickt das dünne Tuch um den Kopf wickelte.
„Wir kämpfen noch nicht“, beantwortete Sindamel die Frage des jungen Grys. „Wir suchen nach Verbündeten und nach einigen Dingen, die noch fehlen, um überhaupt an einen Kampf denken zu können.“
„Ich helfe euch gerne dabei“, verkündete Kadir sofort, was Sindamel ein leichtes Schmunzeln entlockte.
„Ja, das glaube ich dir und wir nehmen die Hilfe auch gerne an. Aber es dauert noch einige Zeit. Zeit, die du nutzen kannst, indem du deinem Vater ein guter Sohn bist. Anan wird dich alles lehren.“
Kadir sah reichlich unzufrieden drein. Offenbar hatte er so ähnliche Worte schon des Öfteren gehört.
„Er hält mich doch für zu klein“, beklagte er sich dann auch. „Falak durfte schon viel mehr, dabei war er auch nur zwei Jahre älter.“
„Falak. War das dein Bruder?“
Der Blick des jungen Mannes verdüsterte sich noch mehr. „Er hat nie etwas falsch gemacht. Egal was passierte, Falak wurde nie ausgeschimpft.“
„Gib deinem Vater etwas Zeit“, riet Tcha’ron Kadir. „Früher oder später wird er dir ebenso vertrauen.“
„Seid ihr fertig?“, erklang in diesem Moment Anans Stimme vom Zelteingang her. Keiner konnte sagen, wie lange er schon dort gestanden und ob er ihre Unterhaltung mitbekommen hatte.
Tcha’ron seufzte lautlos, als er sah, wie Kadir bei Anans Worten zusammenzuckte und sich beeilte, den letzten Zipfel von Dimnars Tuch zu befestigen. Ihm schien viel daran zu liegen, alles zur Zufriedenheit seines Vaters zu erledigen. Dann trat der Knabe hastig zurück. „Sie sind fertig.“
„Gut, dann folgt mir. Je eher wir aufbrechen, desto besser.“
_________________
Alles Liebe
Petra



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BeitragVerfasst am: 25.02.2016, 17:55    Titel: Werbung



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