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Osomyr-Trilogie Band 2 14.02.2016




 
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Autor Nachricht
Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1366
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 14.02.2016, 18:38    Titel: Osomyr-Trilogie Band 2 14.02.2016

Auch hier geht es endlich weiter.
Schande über mich, dass ich euch so lange warten lasse.

Aber - Überraschung - ich schreibe inzwischen am 3. Band Smile Auch wenn es noch keinen neuen Verlag gibt. Zumindest macht das Schreiben wieder Spaß, auch wenn ich nicht allzu oft dazu komme.
Man hat halt doch nur ein Leben und muss sich das einteilen.

--- * --- * ---
„Ich habe es nicht gestohlen!“ Taris glaubte sich verhört zu haben. Was dachte dieser Fürst eigentlich? Sah er vielleicht aus wie ein gemeiner Dieb? „Mein Lehrmeister hat es mir gegeben und er hatte es von König Medil.“
„Medil hätte es nicht einfach so aus der Hand gegeben.“ Akilahs Augen sprühten Funken – zumindest sah es so aus. „Nenn mir den Grund, die Tat, für die dein Lehrmeister dieses Amulett bekam.“
„Das hat er mir nicht gesagt. Er gab es mir, ehe er mich mit Sharani fortschickte.“
Taris hatte nicht vor, klein beizugeben. Sie waren im Recht! Der Fürst würde das schon noch einsehen. Zur Not würde ihm Soltar beistehen, sein Ass im Ärmel.
<Es freut mich, dass du so großes Vertrauen in mich setzt, mein junger Freund.>
<Er kann uns doch nichts tun, Soltar, oder?>
<Erzähle ihm ruhig von eurem Auftrag. Ihr könnt jeden Verbündeten brauchen, den ihr finden könnt.>
„Junger Mann, das hier ist das Siegel des Ordens von Amroth. Das gibt man nicht einfach so weiter, weil man gerade Lust dazu hat…“
„Bei allem Respekt, Fürst Akilah“, unterbrach Taris den Grys und er spürte gleichzeitig, wie Tcha’ron neben ihm nervös wurde und ihn wohl am liebsten wie ein kleines Kind zum Schweigen gebracht hätte. Doch er vertraute Soltar voll und ganz und sprach unbeirrt weiter. „Mein Lehrmeister hatte einen guten Grund, mir dieses Siegel oder was es auch ist zu geben. Er ahnte wohl, dass es ich es brauchen würde, um mir hin und wieder Gehör zu verschaffen, wenn ich in eingefahrene Situationen gerate. Bitte lasst mich ausreden.“
Die letzten Worte waren an Anan gerichtet, der gerade Anstalten machte, Taris in seinem Redeschwall zu stoppen. Jetzt sah er fragend zu Akilah, der ihn mit einem kaum merklichen Nicken anwies, Taris reden zu lassen.
„Edler Fürst, wir sind in einer wichtigen Sache unterwegs, die ganz Eluyan betrifft: Ich bin der Hüter des Buches der Welten und das, was wir in der Wüste zu finden hoffen, ist eines der heiligen Insignien.“
Jetzt war es heraus und Taris konnte nur hoffen, dass Akilah ihm glauben schenkte.
Anan entfuhr ein überraschtes Schnauben und der Fürst selbst starrte Taris ungläubig an.
Der junge Magier schien förmlich zu wissen, was er dachte: Dieser Knabe sollte der Hüter des Buches der Welten sein?
„Du hast eine blühende Fantasie, mein Freund“, begann Akilah schließlich, stockte jedoch im Wort. „Wenn du wirklich der bist, der du behauptest zu sein – wo ist dann das Buch der Welten?“
<Soltar?>
<Schon gut, zeig mich ruhig.>
Von diesen Gedanken beruhigt, zog Taris das Buch unter seiner Tunika hervor, hielt es aber in der Hand und reichte es nicht an den Fürsten weiter.
Dieser störte sich nicht daran, sondern betrachtete den weinroten Einband und den goldenen Schriftzug auf dem Buchdeckel.
„Das ist es also? Ich hatte es mir immer anders vorgestellt, irgendwie prächtiger und nicht ganz so abgenutzt.“
„Soltar ist genau richtig, wie es ist“, verteidigte Taris seinen Freund, was ihm einen skeptischen Blick Akilahs einbrachte.
„Wer ist bitte Soltar?“
„Das Buch. Es heißt so.“
Der Fürst atmete einmal tief ein und schien mit sich selbst zu ringen. Dann jedoch senkte er tief den Kopf, bis es einer Verbeugung glich und sagte: „Hüter des Buches, ich muss mich bei Euch entschuldigen, bei euch allen. Verzeiht unser schroffes Verhalten, aber wir müssen hier in der Wüste einfach mit allem rechnen. Besonders in diesen Zeiten. Wie dem auch sei: Bitte seht euch fortan als meine Gäste, ihr seid uns willkommen.“
„Wir danken Euch, für Eure Gastfreundschaft“, ergriff Sindamel wieder das Wort und drückte kurz Taris’ Schulter als Zeichen dafür, dass er stolz auf ihn war.

Später am Abend war das gesamte Lager versammelt. Fürst Akilah hatte es sich nicht nehmen lassen, sich ausführlich für den ersten Verdacht der Spionage zu entschuldigen und so war zu Ehren ihrer Gäste ein junges Rob geschlachtet worden, dessen Fleisch über dem offenen Feuer briet. In der Asche lagen auf großen Steinen die kleinen Brotfladen, die große Blasen warfen und herrlich dufteten, während sie buken.
Nach und nach kamen immer mehr Männer aus den Zelten. Die Nachricht, dass der Hüter des Buches sich im Lager befand, hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet und jeder wollte einen Blick auf ihn und seine Gefährten erhaschen.
Auch Kadir, der junge Mann, der ihnen das Essen gebracht hatte, war darunter und er setzte sich so nahe zu ihnen, wie er es gerade noch so wagen konnte, ohne sich eine Ermahnung von Anan einzufangen. Wieder war sein Blick auf Sharani gerichtet, die er kaum noch aus den Augen ließ.
Es dauerte nicht lange, bis Taris diese Blicke mitbekam. In einer eindeutigen Geste legte er einen Arm um die Schultern seiner Freundin und wandte sich an Akilah, der sich mit Sindamel und Tcha’ron unterhielt.
„Verzeiht bitte, Fürst Akilah, aber darf ich eine Frage stellen?“
„Natürlich. Was möchtest du wissen?“
„Ich hoffe es ist nicht zu aufdringlich, aber mir ist aufgefallen, dass es gar keine Frauen im Lager gibt“, begann der junge Magier und hoffte, dass er Akilah damit nicht zu nahe trat. „Gibt es einen Grund dafür?“
Die dunklen Augen des Fürsten verschleierten sich plötzlich und es dauerte ein paar Minuten, ehe er antwortete: „Ja, leider. Vor etwa fünf Monden war ich mit dem Großteil unserer Männer auf der Suche nach einem neuen Weideplatz für unsere Herden. Als wir zurückkehrten, fanden wir unser Lager verwüstet vor. Unsere Frauen und Töchter waren verschleppt worden, unsere Alten getötet. Nur ein paar unserer Söhne und einer Handvoll Krieger, die zurückgeblieben waren, war es gelungen, sich in Sicherheit zu bringen. Sie hatten gegen die Übermacht der Behren Tash keine Chance gehabt. Kadir dort bei euch hat sowohl seine Mutter, als auch seinen großen Bruder verloren.“
„Das ist schrecklich“, sagte Sharani leise, die zugehört hatte und sie sah zu dem jungen Mann hinüber. „Und sein Vater? Was ist mit ihm?“
„Anan war mit mir unterwegs.“
„Hat denn keiner versucht, die Frauen zurückzuholen?“, wollte Dimnar wissen. Er hätte es gewiss getan.
„Das haben wir wohl – aber es war schon zu spät“, antwortete Anan an Akilahs Stelle, und als der junge Elb noch weitere Fragen stellen wollte, machte er eine ablehnende Handbewegung.
„Bitte, frag nicht weiter. Du kennst weder unsere Gebräuche noch unsere Gesetze. Es ist schon spät. Seht lieber zu, dass ihr ins Bett kommt.“
Dass das nicht nur an Dimnar und seine beiden Freunde gerichtet war, erkannte der Elb erst, als Kadir aufstand und sich wortlos zurückzog.
„Ich glaube wir sollten auch tun, was er sagt“, wisperte Sharani und zog Taris vom Boden auf, als sie sich erhob.
<Tut was er sagt>, bestätigte auch Soltar Sharanis Worte in Taris’ Gedanken. <Nutzt die Zeit, in der ihr noch sorglos schlafen könnt.>
„Ich bin sowieso müde“, erwiderte der junge Magier daraufhin und lächelte seine Freundin an, ehe er sich an Dimnar wandte. „Na komm schon.“ Einladend streckte er ihm seine freie Hand entgegen, um ihm aufzuhelfen.
Sindamel blickte seinen jugendlichen Freunden schmunzelnd nach. Insgeheim hatte er mehr Widerstand erwartet, besonders von seinem Bruder und so war er recht froh darüber, dass sie sich ohne weitere Aufforderung in ihr Zelt zurückzogen, während er selbst und Tcha’ron mit Akilah und Anan noch ein wenig über die Planung der nächsten Tage sprechen wollten.
_________________
Alles Liebe
Petra



Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge
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BeitragVerfasst am: 14.02.2016, 18:38    Titel: Werbung



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