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Osomyr-Trilogie Band 2 - 18.02.2015




 
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Autor Nachricht
Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1366
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 18.02.2015, 20:14    Titel: Osomyr-Trilogie Band 2 - 18.02.2015

* * *

Drei Tage später waren sie bereits tief in den Wäldern Kray’leras und auf dem Weg zur Grenze. Fronan, der Verwandte der Schneidersfrau hatte sich gerne bereit erklärt, Reiseführer zu spielen, wie er selbst sagte. Er war ein lustiger Geselle, der seine Reisegefährten mit allerlei Geschichten und Anekdoten unterhielt, während er die Lerts mit geübter Hand auf dem Weg hielt. Sie merkten gar nicht, wie die Zeit verflog und als sie nach weiteren zwei Tagen an einer Weggabelung Abschied nehmen mussten, bedauerten sie es doch sehr.
„Es war angenehm, mit Euch zu reisen“, bedankte sich Sindamel, als sie ihr dürftiges Gepäck zusammensuchten und sich von Fronan verabschiedeten.
„Danke, das kann ich von euch ebenfalls sagen. Die Reise war schon lange nicht mehr so unterhaltsam gewesen. Zu schade, dass ihr mich auf dem Rückweg nicht wieder begleiten könnt.“
Er schnalzte vergnügt mit der Zunge und deutete auf einen der beiden Wege. „Dort müsst ihr lang, wenn ihr zur Grenze wollt. Es ist nicht mehr weit, etwa eine Stunde im Wald und eine weitere über Weideland. Genießt noch das bisschen Grün, in Samari gibt es kaum Bäume.“
„Für meinen Geschmack hatten wir jetzt Bäume genug“, murmelte Dimnar und rieb sich den Hals. Die Stelle, an der ihn ein Insekt gestochen hatte, war deutlich gerötet und juckte fürchterlich.
„Ich denke du bist ein Waldelb“, neckte Taris seinen Freund.
„Ja, Waldelb, nicht Urwaldelb“, raunte dieser zurück und versuchte recht finster dreinzublicken, was ihm gründlich misslang. „Außerdem ist es hier extrem heiß. Viel heißer und feuchter als bei uns zu Hause.“
„Oh das wird sich bald ändern.“ Fronan grinste von einem Ohr bis zum anderen. „Heiß wird es zwar bleiben, besser gesagt es wird noch heißer werden, dafür aber trockener. In ein paar Stunden wirst du dich nach etwas Feuchtigkeit sehnen, mein junger Freund.“
„Glaub ich nicht.“
Dimnars Antwort war kaum zu hören gewesen, doch selbst wenn Fronan sie mitbekommen hatte, so ging er doch nicht darauf ein. „Ich wünsche euch eine gute Weiterreise.“
Er wollte gerade seine Lerts antreiben, da hielt er nochmals inne. „Ach so, ehe ich es vergesse: Passt auf euch auf. Letzte Woche hat man in dieser Gegend ein paar merkwürdige Wesen gesehen. Unfreundliche Gesellen. Sie sollen ein Dorf überfallen und dem Erdboden gleichgemacht haben.“
Das Grinsen auf Taris’ Gesicht verschwand schlagartig und auch Sharani schaute reichlich erschrocken drein.
„Merkwürdige Wesen? Dämonen?“, wollte sie wissen und krampfte ihre Finger um Taris’ Hand, als dieser nach der ihren griff.
„Na sie sind ja schon wieder weg, Kleines“, antwortete ihr Fronan beruhigend. „Ich war nur der Meinung, ihr solltet es wissen.“
„Danke für die Warnung.“
Tcha’ron war hinter seine Tochter getreten und hatte ihr seine Hände auf die Schultern gelegt. „Wir werden die Augen offen halten und sollten wir merkwürdige Wesen sehen, versuchen wir ihnen aus dem Weg zu gehen.“
„Kann auf keinen Fall schaden.“ Fronan schien die Meldung über die Wesen, die höchstwahrscheinlich Móguis Schergen waren, nicht sonderlich ernst zu nehmen. „Also dann: Eine gute Reise nochmals.“
Er griff erneut nach den Zügeln und trieb seine Lerts energisch an. Als sich der Wagen dann in Bewegung setzte, drehte er sich nochmals um und winkte der kleinen Gruppe, bis der Weg einen Knick machte und er zwischen den dichten Bäumen verschwand.
„Ein wenig leichtsinnig ist er ja schon. Er scheint den Übergriff der seltsamen Wesen gar nicht so ernst zu nehmen“, bemerkte Dimnar und krempelte zum etwa fünfzigsten Mal an diesem Tag die Ärmel zurück, die immer wieder bis zu seinen Fingerspitzen hinabrutschten.
„Bisher scheint der schwarze Kaiser Kray’lera verschont zu haben“, nahm sein Bruder Fronan in Schutz. „Vielleicht haben wir ja Glück und können ihm rechtzeitig Einhalt gebieten, ehe er ganz Eluyan terrorisiert.“
„Oder ehe er uns hier aufspürt“, fügte Dimnar naseweis hinzu.
_________________
Alles Liebe
Petra



Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge
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BeitragVerfasst am: 18.02.2015, 20:14    Titel: Werbung



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