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PATCH-TWINS

Anmeldungsdatum: 03.11.2008 Beiträge: 362
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Verfasst am: 25.10.2015, 21:11 Titel: Cushing-Syndrom bei Willi |
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Bei meinem Jack-Russell Willi, gut 13 Jahre alt, wurde das Cushing-Syndrom festgestellt, er hat einen Tumor, sehr wahrscheinlich bösartig in der Nebenniere. Von einer OP wird abgeraten, da diese nicht einfach ist und es zu Komplikationen kommen kann.
Durch die Erkrankung trinkt er sehr viel, muss daher auch sehr viel Urin absetzen, er hat immerzu Hunger, er bekommt einen sehr dicken Bauch, während er Muskeln abbaut, die Haut verändert sich, die Leber ist stark vergrößert. Alle diese Symtome hat er bereits, wobei er sonst sehr munter ist, gerne lange Spaziergänge macht und keine Schmerzen zu haben scheint.
Er wurde versucht mit Tabletten die Überproduktion von Kortisol, durch den Tumor verursacht, einzudämmen, was bei ihm aber anscheinend nicht richtig klappt. Bei der Dosis die er haben müsste, läuft das Wasser so durch und er verliert unkontrolliert sehr viel Urin, daher trägt er im Haus Windeln, was er natürlich nicht wirklich gut findet. Er wird unbehandelt letzendlich an Organversagen sterben.
Hat vielleicht jemand von Euch Erfahrung mit der Erkrankung und kann mir vielleicht Tipps geben. Habe schon überlegt, ob ich mit ihm zu einem Tierheilpraktiker gehen soll.
Danke für mögliche Hinweise.
Heike _________________ LG die
Patch-Twins
"Ein Ei und eine Seele" |
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Verfasst am: 25.10.2015, 21:11 Titel: Werbung |
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Waldhexe

Anmeldungsdatum: 14.12.2011 Beiträge: 1395 Wohnort: Saarbrücken
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Verfasst am: 25.10.2015, 21:27 Titel: |
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Alte Hunde machen es uns nicht einfach....
Ich würde zu einem Tierheilpraktiker gehen, schwerpunkt klass. Homöopathie. Die Symptome zu lindern sehe ich schon als gute Möglichkeit. _________________ lg Kristin
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Kiki
Anmeldungsdatum: 12.01.2015 Beiträge: 346
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Verfasst am: 25.10.2015, 23:29 Titel: |
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Meine Beaglehündin hatte auch Cushing und einen Lebertumor.
Sie hat auch sehr viel getrunken und darauf hin wurde sie untersucht.
Als der Tumor in der Leber festgestellt wurde war er schon Kindskopfgroß.
Sie hatte auch keine Schmerzen. "Gott sei Dank!"
Unsere Kira war 9 Jahre alt.
Wir haben uns gegen die Op entschieden, weil wir Kira den Stress der vielen Untersuchungen und vor allem die Trennung von mir nicht antun wollten.
Sie war eine recht ängstliche Hündin und TA Besuche waren die Hölle für sie.
Außerdem wurde uns versichert, dass eine OP nur eine kurze Lebensverlängerung bringt. _________________ Bussi von da Karin |
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FrankH

Anmeldungsdatum: 25.09.2015 Beiträge: 364 Wohnort: Zülpich-Nemmenich
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Verfasst am: 26.10.2015, 11:46 Titel: |
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Zu einem Tierheilpraktiker zu gehen ist eine sehr gute Idee!
Am besten zu einem, der einerseits klassische Homöopathie praktiziert, andererseits aber auch Dinge wie Tellington Touch (eine Massagetechnik) beherrscht und auch an Frauchen/Herrchen vermittelt.
Dein Willi hat ein hohes Alter und eine "Heilung" ist, wie auch schon von anderen hier beschrieben, wohl leider nicht möglich. Also ist das Wichtigste nun, Deinem Schatz das Leben so lebenswert wie nur irgend möglich zu machen. Schmerzen zu nehmen und für einen stabilen Grundzustand und ein "Grundwohlsein" trotz der Krankheit zu sorgen.
Dies kann durch die o.g. Behandlungsmethoden Homöopathie und unterstützend durch Entspannungsmassagen mit Tellington Touch erreicht werden.
Alles Gute für den tapferen kleinen Kerl! |
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stickelfe

Anmeldungsdatum: 23.06.2008 Beiträge: 2577 Wohnort: Münsterland
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Verfasst am: 26.10.2015, 14:38 Titel: |
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Ich schliesse mich da an - klassische Homöopathie sehe ich auch als Mittel der Wahl. Tellington Touch ist ein Zubrot, muß aber nicht sein. Es reicht auch, dass Du ihn einfach streichelst und ihn hälst und ihm vermittelst, dass Du für ihn da bist.
Mit 13 ist Dein Willi ja schon recht alt, da würde ich auch nur noch auf Schmerzfreiheit achten und ihm das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Das haben wir bei Marnies Lungentumor auch nicht anders gemacht und sie hatte noch ein paar schöne Monate. _________________ Grüße aus dem Münsterland
Ulrike
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. |
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PATCH-TWINS

Anmeldungsdatum: 03.11.2008 Beiträge: 362
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Verfasst am: 27.10.2015, 21:02 Titel: |
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Danke für Eure Rückmeldungen und Anteilnahme.
Wir möchten ihm das Leben jetzt auch noch so schön wie möglich machen und er soll möglichst keine Schmerzen haben.
Ich habe gestern nochmal mit der Tierärztin telefoniert und sie weiss von einem pflanzlichem Mittel was bei Pferden mit Cushing eingesetzt wird. Bei Pferden soll es sehr gut wirken, bei Hunden ist es noch wenig erforscht, aber wir wollen es versuchen.
Wenn es nichts hilft, werde ich dann mit ihm zu einem Tierheilpraktiker gehen.
LG
Heike |
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