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Quiltfrau

Anmeldungsdatum: 26.10.2012 Beiträge: 3945
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Verfasst am: 05.11.2013, 23:45 Titel: |
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Ich bin eine bekennende 'Fütterin'. Ich habe meine Kinder 'gefüttert' und meine Enkel ebenso, das dritte ist am Anmarsch und ich hoffe, dass ich es auch 'füttern' darf.
Ich 'füttere' auch meine Mama, wenn sie es krankheits-/altersbedingt/sehbedingt gerade nicht schafft, die Nahrung selbst auf die Gabel oder den Löffel zu bekommen.
Ich habe mir dabei nie etwas Negatives/Abwertendes oder Schlechtes gedacht und das werde ich auch zukünftig nicht. Wir können das gerne auch 'Nahrung anreichen/zureichen' oder wie auch immer nennen, wichtig ist für mich dabei, dass es mit Wertschätzung des Gegenübers erfolgt, egal ob dieser Mensch nun besonders jung oder besonders alt ist oder irgendwo dazwischen 'liegt'.
Man kann es 'füttern' nennen und es ist ein liebevoller Akt und man kann es 'Essen anreichen' nennen und es ist kein liebevoller Akt, weil der/die AnreicherIn zwar die richtige Bezeichnung, aber eine mangelnde Motivation hat.
Möge uns Unwissenden verziehen werden, wenn wir falsche Bezeichnungen verwenden - wichtig ist, dass die Hilfeleistung mit christlicher Nächstenliebe und Wertschätzung des Gegenübers erfolgt!
Verzeiht, wenn ich das so deutlich schreibe, aber ich bin es einfach leid, dass es wichtig ist, dass z. B. in Altenheimen die Dokumentation so umfangreich gemacht wird, dass für die eigentliche Pflege und Betreuung die wenigste Zeit bleibt und damit der alte Mensch auf der Strecke bleibt, aber eine vorbildlich geführte Dokumentation dann zu der 'Einser' Beurteilung führt, während weniger gut geführte Dokumentationen, die mit einer super Betreuung einhergehen, durchfallen.
Was nützt die ganze Aufschreiberei, wenn die Pflege/Betreuung nicht stimmt.
Wir nehmen zum ersten Mal fremde Pflegehilfe in Anspruch. Wir haben vielleicht bislang zu Hause alleine falsche Bezeichnungen für unsere privaten ganz persönlichen Pflegeleistungen verwendet, aber von Herzen kommend liebevoll betreut und gepflegt - jetzt stimmen die Bezeichnungen, .... _________________ Herzliche Grüße Brigitte
"Habe keine Angst etwas Neues anzufangen! Denke immer daran:
Amateure haben die Arche gebaut und Profis die Titanic! "
by Julia "single in der Großstadt" |
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Verfasst am: 05.11.2013, 23:45 Titel: Werbung |
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baci

Anmeldungsdatum: 15.02.2010 Beiträge: 2989 Wohnort: dortmund
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Verfasst am: 06.11.2013, 08:11 Titel: |
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nur mal so:
ich habe einige zeit in einem kleinen tante emma-laden gearbeitet.dort wuden auch brötchen für den verkauf nach wunsch belegt.eine kundin wollte zusaätzlich ein stück fleischwurst.ich frage sie :" soll ich die pelle schon abmachen?"
meine chefin (gelernte wurstfachverkäuferin) sagte zu mir:" das heisst nicht pelle.das heisst darm! "
und die kundin meinte darauf: " ach ...sagen sie bei mir doch lieber pelle!ich arbeite in der altenpflege!! "
@nordlicht:
ich wünsch dir ganz viel glück bei deiner jobsuche! _________________ lass die sonne in dein herz!
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liebe grüße von
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schlüppche

Anmeldungsdatum: 06.10.2010 Beiträge: 10703 Wohnort: 63110 Rodgau
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Verfasst am: 06.11.2013, 10:34 Titel: |
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Quiltfrau:
das hast du sehr schön geschrieben und man merkt das du mit Leib und Seele dabei bist _________________ ___________________
lieben Gruß
Christine |
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Nordlicht
Anmeldungsdatum: 22.03.2010 Beiträge: 655 Wohnort: Harpstedt
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Verfasst am: 06.11.2013, 10:43 Titel: |
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@Quiltfrau: genau so seh ich das auch.
Ich habe meine Kinder auch gefüttert und mein Schwager der Landwirt ist, füttert seine Tiere auch.
Es ist für mich aber auch eine Alltagssprache und man sollte es auch nicht so auf die Goldwaage legen.
Das ausgebildete Fachkräfte, dass anders sehen, kann ich mir sehr gut vorstellen.
Was ich viel wichtiger finde in solchen Einrichtungen, ist das menschliche. Was aber leider aus Zeitgründen oder mangelndes Fachpersonal nicht möglich ist.
Auf jedem Fall habe ich mich entschieden, diese Arbeit nicht zu machen. Ich werde einfach weiter suchen, habe ja auch zur Zeit Arbeit. Was ja auch irgendwie spass macht. Nur wenn man merkt, man wird nur ausgenutzt, ist das auf Dauer nicht so schön. _________________ Liebe Grüße Manuela
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Nähnadel

Anmeldungsdatum: 14.03.2007 Beiträge: 5788
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Verfasst am: 06.11.2013, 10:52 Titel: |
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baci, die Geschichte ist klasse.  _________________ Liebe Grüße
Nähnadel Elke
Gegen nähen hilft nur nähen. |
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blitz!licht

Anmeldungsdatum: 28.08.2011 Beiträge: 795 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 06.11.2013, 14:26 Titel: |
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Baci und Quiltfrau, ihr sprecht mir aus dem Herzen.
Ich habe auch schon gefüttert, meinen Opa, kurz bevor er starb an einem seiner letzten wachen Momenten und auf einmal mit einem unbändigen Hunger auf Joghurt. Ich werde nie das glänzen in seinen Augen vergessen, bei jeden einzelnen Löffel. Und für diese Erinnerung passt für mich füttern mehr als anreichen.
Es kommt eben vor allem auf die Zuwendung und das Einfühlungsvermögen der pflegenden an. Und wenn man gutes Pflegepersonal mit Hingabe zum Beruf hat, ist auch egal, wie eine Tätigkeit genannt wird, oder?
Deshalb mal allen die Pflegen, ob privat oder im Krankenhaus / Pflegeheim und die vor allem den Menschen vor sich sehen ein dickes DANKE! _________________ Liebe Grüße,
Jeannette |
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blitz!licht

Anmeldungsdatum: 28.08.2011 Beiträge: 795 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 06.11.2013, 14:28 Titel: |
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So jetzt wieder mehr zum Thema. Ich wünsch dir viel Erfolg auf deiner weiteren Suche liebe Nordlicht! Es kommt bestimmt die Stelle, in der du Anerkennung bekommst, die du verdienst und die macht dann auch richtig Spass, ganz von allein!  _________________ Liebe Grüße,
Jeannette |
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