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Hunter: 27.06.2011




 
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Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1262
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 27.06.2011, 08:40    Titel: Hunter: 27.06.2011

*hust* ja, ich weiß... ich hinke hinterher... pfeif



Diese Birne, oder besser gesagt der Verlust selbiger, sollte noch für einige schlaflose Nächte sorgen. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass Shannon deswegen so ein Theater veranstalten würde. Sie weigerte sich einfach, ohne diese Schmusebirne zu schlafen und weinte so lange, bis ich mich zu ihr legte und sie meine Hand als Ersatz nutzen durfte.
Siv war es, die mich schließlich rettete. Sie nähte in stundenlanger Arbeit einen lustigen grünen Fisch mit gelben Flossen, der von Shannon sofort adoptiert wurde. Dieser Fisch war meine Rettung, sonst wäre ich sicherlich irgendwann durchgedreht.

Das U-Boot an sich war tatsächlich nicht sonderlich groß und schon am dritten Tag kannte ich es wie meine Westentasche. Wie die Vampire daran gekommen waren, habe ich nie herausfinden können, doch es war wohl eher ein Forschungs-, als ein Kriegsschiff – zumindest versicherte mir das einer der ‚Jungs’, die mit an Bord waren.
Außer Shannon, Siv und mir teilten sich noch elf weitere Personen den stählernen Sarg. Zwei davon waren Blutsauger. Gunnar lief mir zwei Tage nach Beginn der Flucht über den Weg, als ich mich zu orientieren versuchte.
„Hier hinten hast du nichts zu suchen, Streuner“, wies er mich in neutralem Tonfall zurecht. „Es ist gesünder für dich, wenn du vorne bei den anderen bleibst.“
Gunnar war deutlich älter als Bjorn und auch älter als Eric. Sein Gesicht war von tiefen Falten durchzogen und in seinem roten Bart zeigten sich hier und dort die ersten grauen Strähnen. Anders als seine Kumpane kleidete er sich in Jeans, statt in Leder und Flanell und seine Füße steckten in gewaltigen Cowboystiefeln.
Ich seufzte und wandte mich zum Gehen. Meiner Meinung nach hätte man zwar freundlicher darauf hinweisen können, dass es in dieser lauten, stinkenden Zigarre eine Sperrzone gab, aber wenn er meinte unhöflich sein zu müssen, dann bitte. Sollte er doch.
„Das war jetzt nicht bös gemeint, Kleiner“, vernahm ich die Bassstimme erneut. „Eher deiner Sicherheit wegen.“
Neugierig wandte ich mich um.
„Meiner Sicherheit?“
Gunnar nickte. „Unser Nahrungsangebot ist ein wenig begrenzt“, erklärte er mir offen und vollkommen sachlich. „Und da wir wenig Wert auf, nun nennen wir es Unfälle, legen, hat keiner von euch in diesem Teil des Schiffs etwas zu suchen.“
Also galt die Sperrzone nicht nur mir, sondern allen. Wenigstens etwas. Mir wurde aber auch klar, dass nicht nur die Blutsauger hier unten ein Problem hatten.
„Wie lange wird die Fahrt denn dauern?“, wollte ich wissen und überlegte fieberhaft. Der letzte Vollmond lag sechs oder sieben Tage zurück, blieben also noch gute drei Wochen übrig. Ich wollte schon erleichtert aufatmen, als der Vampir antwortete: „Schwer zu sagen. Drei bis vier Wochen bestimmt noch, wenn wir Pech haben länger. Wir müssen bis rauf nach Baffin Island in die Northern Territories, dort können wir uns am besten verstecken und einen geeigneten Platz für euch suchen.“
Ich hatte Gunnars Erklärung gar nicht richtig zugehört. Die von ihm genannten Zeitspanne hatte mir einen gehörigen Schrecken eingejagt.
„Vier Wochen? Das geht nicht! Auf keinen Fall! Ist euch eigentlich klar was passiert, wenn ich an Vollmond hier eingesperrt bin? Das gibt eine Katastrophe!“
„Glaubst du, wir hätten das nicht bedacht?“
„Und was wollt ihr bitte tun? Darf ich das auch mal erfahren?“
„Wir sperren dich gut weg, dann passiert keinem etwas.“
Ich glaubte mich verhört zu haben. „Einsperren? Wo denn bitte? Das bisschen Stahl hält doch keinen tobenden Werwolf auf!“
„Alternativ können wir dich auch rauswerfen.“
Gunnar klang todernst und auch an seiner Miene war nicht abzulesen, ob er das nun ernst meinte oder nicht.
„Erschlagt mich doch gleich, dann seid ihr das Problem auch los!“
Der Vampir begann zu lachen. „Jetzt krieg dich wieder ein. Ich sagte doch, wir haben schon an dein pelziges Problem gedacht. Vertrau uns einfach.“
_________________
Alles Liebe
Petra



Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge
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BeitragVerfasst am: 27.06.2011, 08:40    Titel: Werbung



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