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13.Dezember 2020




 
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Autor Nachricht
Gabi
Moderatorin


Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 20344
Wohnort: Boos bei Memmingen

BeitragVerfasst am: 12.12.2020, 21:40    Titel: 13.Dezember 2020

3.Adventsonntag...und es wird wieder wärmer. Der erste Teil des Winters ist wohl vorbei, die erste Hälfte des Adventskalenders leider auch.



Schokoküchlein mit flüssigem Kern

Diese Schokoküchlein mit flüssigem Kern kann man am Vortag zubereiten und über Nacht kühlen. Außen wie Schokokuchen, innen wunderbar flüssig.

Zutaten:
• 100g Butter
• 100g Zartbitterschokolade
• 4 Eier
• 60g Zucker
• 80g Mehl, Type 405

Zubereitung:
1 Die Förmchen ausbuttern und mit Kakao bestäuben (es geht auch Mehl, sieht dann hinterher nicht ganz so schön aus).
2 Die Butter mit der kleingebrochenen Schokolade auf niedriger Hitze unter Rühren schmelzen. Zur Seite stellen.
3 Die Eier mit dem Zucker aufschlagen bis die Masse deutlich heller und dicklicher wird, dauert ein paar Minuten. Die Schokoladenmischung unterrühren. Das Mehl unterheben. Die Schokomasse in den Küchleinformen verteilen und kühlen.
4 Am nächsten Tag Ofen auf 210 Grad vorheizen und die Küchlein je nach Größe und gewünschter Konsistenz 10-15min backen, meine Förmchen brauchen mit 100 ml Volumen genau 11min. Update mit anderem Ofen und Kühlschrank: jetzt brauchen die gleichen Förmchen 15min, deshalb empfehle ich immer erst eine Form zu backen und zu schauen wann sie perfekt sind.
5 Direkt heiß den Rand lösen und auf einen kleinen Teller stürzen. Mit Puderzucker bestäubt sofort servieren. Sauere Johannisbeeren passen perfekt als Beilage zu dieser süßen Sünde.
Anmerkung:
Die Küchlein vor dem Backen kühlen, am besten über Nacht. Meine Gelinggarantie, dass sie außen schön fest sind und gleichzeitig einen flüssigen Kern haben. Nichtsdestotrotz ist jeder Ofen anders, auch die Größe der Förmchen hat einen Einfluss auf die Backzeit. Da hilft nichts, da muss man einfach ausprobieren. Wenn man die Küchlein in Muffinförmchen macht, reduziert sich die Backzeit auf ca. 8min. Die Ofentemperatur sollte möglichst hoch sein, bis 210°C.

Das ist unser absoluter Hit als Nachtisch an Weihnachten. Very Happy


Zum Adventsonntag ein gaaaanz langes Gedicht.

Oh du schöne Weihnachtszeit

Es begann vor vier Wochen am ersten Advent,
alle hatten an dem Sonntag etwas länger gepennt,
da hatte ich eine tolle Idee,
wir besuchen den Weihnachtsmarkt, es liegt zwar kein Schnee,
draußen sind´ ca. fünfzehn Grad
da brauchst du kein Schlitten, kannst fahr´n mit dem Rad.

Wir haben zum Mittag extra nicht gegessen,
dort konnte man lecker Bratwurst essen
Die Auswahl war groß, der Geldbeutel klein,
es muss aber nicht immer teuer sein,
es soll nur ein wenig Freude machen,
wie schön ist es doch, wenn Kinder lachen.

Es gab kandierte Äpfel, Mandeln, Nüsse, Zuckerwatte,
man gut, dass ich genug Geld mithatte.
Für die Enkel tue ich das gern,
wie sagt man immer, raue Schale, weicher Kern.

Der Weihnachtsmarkt war wunderschön bunt,
im Kinderkarussell und auch sonst ging es rund.
Für mich war das so richtig nischt,
ich hätte lieber ´ n paar Bier und nen ,, Fuchs " gezischt.
Aus weiser Voraussicht habe ich auf dem Markt,
die Fahrräder neben dem Bierstand geparkt.

Meine Frau sagte dann zu mir, kommt gar nicht in Frage,
du kannst mal aussetzen mit Saufen für´n paar Tage,
Ich fand die Idee nicht so prima,
aber was tut man nicht alles, für ein gutes Klima.

Den Baum auf dem Markt fanden alle bewegend,
er leuchtete herrlich aus diese Gegend.
Sie ist schon schön diese Weihnachtszeit,
schade nur, es hatte noch nicht geschneit.

Ich hätte mich gefreut auf eine weiße Schicht,
dann sieht man mal den grauen Alltag nicht.
Die Vorweihnachtszeit vergeht wie im Flug,
man bekommt von ihr einfach nicht genug.

Früher sind wir mit dem Trabi in den Wald gejagt,
hatten vorher höflich den Förster gefragt,
sag mal, wo steht denn hier ein schöner Baum,
er fand ihn auch gleich, man glaubt es kaum.

Der kannte sich aus in seinem Wald,
hatte dort sicher mal öfter geknallt.
Mit seinem Gewehr hat er das gemacht,
was habt ihr denn sonst so gedacht,

Heute ist das alles nicht so stressig,
fährst auf den Baumarkt, unheimlich lässig,
wenn du es machen willst exakt und genau,
dann nimmst du mit, deine liebe Frau.

Denn vor einem Jahr hat sie sich die Haare gerauft,
sie fragte, wo hast du diesen Besenstiel gekauft?
Seitdem sucht sie sich den Weihnachtsbaum selber aus,
dann gibt es wenigsten keinen Streit im Haus.

Den Baum aufzustellen ist dann meine Pflicht,
ein anderer kann, oder will es nicht.
Ein Tag vor Heiligabend ging es dann ran,
ich spitzte den Baum dann unten an,
eine weitere Spitze brauchte er keine,
denn oben hatte er ja schon eine.

Ab in den Ständer, ja das geht,
nochmal nachgeschaut, ob er auch richtig steht.
Die Frau sagte dann, jetzt steht er richtig,
ich glaubte ihr, denn ihre Meinung ist wichtig.
Man weiß genau, dass es sehr schlecht geht,
wenn so ein Ding nicht richtig steht.

Dann wurde der Weihnachtsbaum geschmückt,
habe ich mich immer gern vor gedrückt.
Unsere Kinder freuten sich darauf sehr,
das ist aber schon etwas länger her.

Zum Schluss kam an den Baum eine Lichterkette,
im Raum stand dann wie immer die Wette,
brennt denn heute mal das Licht,
oder brennt es wie immer, nicht.

Man begann dann vorher schon zu scherzen,
wo ist denn nur der Ersatz von den Kerzen.
Eine Frage die dann jeden bewegt,
man hatte sie schließlich gut weggelegt.

Und siehe da, man glaubt es kaum,
die Lichter brannten alle an dem Baum.
So wurde die Frage die jeden bewegt,
erst mal auf´s nächste Jahr verlegt.

Der Baum war gerade, nicht ein bisschen krumm,
insgesamt fiel er nur dreimal um,
wir haben ihn dann wieder schnell bestückt,
er sah jedesmal anders aus,
als wir ihn neu geschmückt.

Dann hatten wir die Lösung gefunden,
wir haben ihn mit nem Strick an die Decke gebunden.
Nun stand er da in voller Pracht,
es war bereits dunkel, aber noch nicht Nacht-

Im Schrank wurde noch mal nachgeschaut,
ob alle Geschenke auch gut verstaut.
Dann haben wir uns mit ruhigem Gewissen,
in die kuscheligen Betten geschmissen.

In der Nacht fuhr ich in die Stadt wie besessen,
ich hatte noch viele Geschenke vergessen.
Im Kaufhaus stand ein großer Mann,
der hatte einen roten Mantel an,
er fragte mich ob ich auch artig war,
ich sagte natürlich, das ganze Jahr.

Er führte mich zu einem großen Baum,
der war bestimmt zehn Meter hoch im Raum.
Hier sind viele Geschenke, du brauchst kein Geld,
hier kannst du dir nehmen, was dir gefällt.

Überall Geschenke, unter´m Baum, an den Zweigen,
man brauchte nur mit dem Finger darauf zu zeigen,
schon lagen sie eingewickelt in Papier, neben dir.
Gutscheine waren auch unter den Geschenken,
alles was man sich konnte denken.

Auf dem einen stand geschrieben, das ewige Leben,
ich dachte nur, das kann´s doch nicht geben,
jetzt ziehst du so lange an dem Ast,
bis du den Schein in den Händen hast.

Ich wollte den Schein haben und zog und zog,
der ganze Baum sich schon mächtig bog,
auf einmal fiel er um der Baum,
und ich wachte auf aus meinem Traum.

Nun war er endlich da,
der Tag der Bescherung, in diesem Jahr.
Zum Mittag lag auf unser´m Tisch,
wie jedes Jahr ein toller Fisch.

Es war ein Karpfen, so ca. vier Pfund,
den schoben wir dann mit Genuss in den Mund.
Er wurde in der Röhre gebraten,
nach einer Stunde war er prima geraten.

Dazu gab´s Kartoffeln und Äpfel gerieben,
darunter konnte man Meerrettich schieben,
das war nämlich unser spezieller Trick,
das gab der Mahlzeit den gewissen Kick.

Das Rezept hatten wir von Oma erworben,
die war aber inzwischen leider schon gestorben,
sie schaute sicherlich runter von einem Stern,
sie mochte Karpfen auch unheimlich gern.

Nachdem der Tisch von den Resten geräumt,
wurde auf dem Sofa noch ne Stunde geträumt.
Die Enkelkinder hielten wir noch ein bisschen hin,
der Weihnachtsmann ist noch in der Stube drin.
So gegen 17.00 Uhr war es dann so weit,
für Geschenke wurde es dann höchste Zeit.

Die Türe auf und alle rein,
der Baum hatte einen bunten Schein
und drunter lagen die ganzen Gaben,
ob sie auch für mich eine haben?

Ich war ja artig, das hatte ich ihm schon mal gesagt,
als er mich im Traum gefragt.
Meine Frau die wusste dann,
wo das Geschenk lag für mich, vom Weihnachtsmann.
Ich machte das Päckchen auf und siehe da,
genau dasselbe wie im letzten Jahr.

Ein buntes Hemd, fünf Paar Socken,
ne Flasche Wein, wie immer trocken
und ich dachte so bei mir dann,
ein gutes Gedächtnis hat der alte Mann

Ich weiß manchmal nicht, was vor drei Tagen war
und der wusste noch alles vom letzten Jahr.
Ein zartes Lächeln traf meine Frau,
dass sie der ,, Mann " war, wusste ich genau.

Dann gab ich ihr mein Geschenk mit leichtem Grienen,
es war wie jedes Jahr, eine Schachtel Pralinen.
Am Abend gab´s für alle noch ein Gläschen Sekt,
der war nicht trocken, der hat geschmeckt.

Es gab dann noch zwei Weihnachtstage,
die waren besinnlich, keine Frage.

Allen eine schöne Weihnachtszeit.
Autor: Gerd Ludwig

Bitte bis Heiligabend auswendig lernen und unbedingt vortragen pfeif

Einen schönen, ruhigen und friedvollen 3.Adventsonntag
_________________
Grüße von Gabi

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Wer etwas will, findet Wege
Wer etwas nicht will, findet Gründe


Zuletzt bearbeitet von Gabi am 14.12.2020, 13:00, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 12.12.2020, 21:40    Titel: Werbung



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nähbiene



Anmeldungsdatum: 23.08.2013
Beiträge: 200
Wohnort: Oberfranken

BeitragVerfasst am: 13.12.2020, 12:16    Titel:

Danke liebe Gabi für das tolle Türchen Smile

So ein tolles Gedicht. Ich freue mich jeden Tag aufs neue darauf.
_________________
Es ist nicht alles Gold was glänzt
LG Sabine
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Serena



Anmeldungsdatum: 04.01.2010
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 13.12.2020, 13:40    Titel:

Oh Gabi, ob sich das noch ausgeht mit dem Auswendiglernen?? War auch in der Schulzeit nicht so prickelnd muhahaha! Vielen Dank für das schöne Türchen!LG, Serena
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