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10.01.2011




 
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Autor Nachricht
Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1278
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 10.01.2011, 09:25    Titel: 10.01.2011

Kapitel VIII

Damien

Als der Blutsauger mein Heim verließ, schien mich die plötzliche Stille fast zu erschlagen.
Es war ein eigenartiges Gefühl. Ich hatte bislang noch nie über all das gesprochen, was passiert war. Jetzt fühlte ich mich freier und beengt zugleich. War es richtig gewesen, Eric zuzusagen?
Mal angenommen, er hatte sich die ganze Story über diese Jäger nur aus den eisigen Fingern gesogen – dann hatte ich mich ihm geradewegs in die Hände gespielt.
Andererseits aber hatte er so aufgewühlt gewirkt – und dann waren da noch meine eigenen Erfahrungen...
Erst Shannons Weinen riss mich aus meinen Überlegungen und während ich ihr Fläschchen anrührte und sie anschließend auf den Arm nahm, um sie zu füttern, entschied ich mich dafür, Erics Worten Glauben zu schenken.

Er hielt auch Wort und tauchte regelmäßig bei mir auf. Meistens brachte er eine Kleinigkeit für Shannon mit, ab und an auch für mich und jeden Vollmond konnte ich darauf zählen, dass mein Wagen voll getankt war und Shannon am nächsten Morgen wohlbehalten in ihrem Bett lag.
Nur ein Thema wurde in den kommenden Monaten nicht mehr angesprochen: Die H.o.A.C.s. Jedes Mal, wenn ich das Gespräch in diese Richtung lenken wollte, denn von alleine schnitt er es gar nicht an, wich er mir aus oder brummte etwas davon, dass jetzt nicht der geeignete Augenblick wäre. Nach einer Weile gab ich auf. Eric würde schon von sich aus reden, wenn es etwas zu Besprechen gab, er war immerhin alles andere als auf den Mund gefallen.

Die Zeit verging, aus Sommer wurde Herbst und schließlich Winter. An dem Tag, es war glaube ich Mitte November, an dem Shannon sich zum ersten Mal an einem der Stühle hochzog und mich dabei ganz stolz ansah, begann es zu schneien.
Ich wusste nicht, was mich mehr freute: Dass mein Mädchen alleine stehen konnte oder ihre großen Augen, als ich mit ihr vor unsere Hütte trat und sie zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee sah.
Wir blieben ein Weilchen draußen, weil es der Kleinen so gut gefiel und sie freudestrahlend nach den weißen Flocken patschte.
„Willst du das Kind schockfrosten oder was soll der Unfug?“
Erics Bass dröhnte durch die Dunkelheit und er klang reichlich verstimmt, doch ich ließ mich davon nicht einschüchtern. Immerhin war ich auch nicht von vorgestern und hatte sie warm genug eingepackt und so antwortete ich gelassen: „Guck mal, Shannon, der Weihnachtsmann ist dieses Jahr ein bisschen früher dran.“
Shannons vergnügtes Quietschen stimmte Eric etwas freundlicher, auch wenn er es sich nicht anmerken lassen wollte.
„Lass den Quatsch. Seh ich vielleicht aus wie Santa Claus?“
„Hm, mal überlegen. Wenn wir Bart und Haare etwas mit Mehl bestäuben und dich in einen roten Fummel stecken – klar.“
Der Vampir brummte unwillig, nahm mir die Kleine aus dem Arm und stapfte in Richtung Hütte. Ich folgte ihm, ein breites Grinsen auf dem Gesicht, und als wir alle in der kleinen Wohnküche standen, nahm ich ihm Shannon wieder ab und begann sie aus ihrer dicken Jacke zu schälen.
„Nun schau nicht so böse, Dicker“, neckte ich ihn. „Du glaubst doch wohl nicht im ernst, dass ich meine Kleine ohne geeignete Kleidung mit in den Schnee nehme, oder?“
„War mir nicht sicher, ob du dran denkst, dass das Kind keinen warmen Pelz hat, Köter.“
_________________
Alles Liebe
Petra



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BeitragVerfasst am: 10.01.2011, 09:25    Titel: Werbung



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Bonnie



Anmeldungsdatum: 03.09.2009
Beiträge: 6796

BeitragVerfasst am: 10.01.2011, 14:31    Titel:

Jetzt gehts weiter!!!! Was macht ein Vampir zu Weihnachten?
_________________



Tu was du willst, aber schade niemandem!
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Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1278
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 10.01.2011, 15:28    Titel:

Gute Frage. Er verkleidet sich doch als Santa und steigt durch den Kamin? Wink

Ich hätt das Forum schon früher finden und den Roman so starten sollen, dass diese Passage auf Weihnachten fällt *g*
_________________
Alles Liebe
Petra



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