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10. Dezember 2010




 
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Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1278
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 10.12.2010, 09:35    Titel: 10. Dezember 2010

„Also, du hast dir da eine hübsche Gegend ausgesucht, Streuner. Hast dir wohl gedacht, hier richtest du keinen Schaden an, was? Dummerweise haben wir hier das Landrecht und das schon seit einigen Hundert Jahren. Aber keine Sorge – solange du dich mit mir gut stellst, wird dir nichts passieren.“
Aha, klang ja irgendwie... Mist, der Alkohol war wohl doch stärker, als ich gedacht hatte.
„Dann bist du so was wie deren Obermacker?“, fragte ich und ich glaube, ich hatte ein recht dummes Grinsen im Gesicht, denn Eric zog eine Augenbraue hoch.
„Nein, aber das hier ist mein Revier und wir respektieren die Grenzen der anderen, sprich: Solange du ebenfalls hier in meinem Bereich bleibst, wird weder dir noch der Kleinen was passieren.“
Einleuchtend. Zumindest teilweise. Sollte wohl heißen: Tu was ich dir sage und ich lass dich an der langen Leine oder wie meinte er das? „Wieso hast du eigentlich ausgerechnet sie gerettet und ihre Eltern nicht?“, wollte ich neugierig wissen und kämpfte gegen die aufsteigende Müdigkeit an. Alkohol war wirklich höllisch, ich hätte das Zeug nicht trinken dürfen. Vielleicht hatte er ja genau das damit bezweckt... dass ich müde wurde und er leichteres Spiel mit mir hatte?
Seine Antwort war so schlicht wie kurz. „Sie ist ein Kind.“
„Aha.“ Ich brauchte ein Weilchen, während mein Verstand zu Arbeiten versuchte. Er hatte sie also nur gerettet, weil sie ein Kind war? Aber warum? Als Kind war sie doch alleine hilflos. Irgendwie wollte sich mir der Sinn seiner Worte nicht so ganz erschließen, dafür stellte ich ihm dann aber auch gleich die nächste Frage: „Und warum hast du dann nicht einfach mich getötet? Dann hätte die Kleine noch ihre Eltern!“
Er schmunzelte, als er antwortet: „Ich töte keine Kinder – noch nicht mal, wenn’s räudige Welpen sind, so wie du.“
„Aber Vampire und Werwölfe sind Todfeinde!“
„Sagt wer?“
Sprachlos starrte ich ihn an. Eigentlich wusste das doch jeder, sogar die ‚normalen’ Menschen kannten diesen Streit zwischen uns ‚Freaks’, doch woher kam er? Der alte Wolf, der mich vor zwei Jahren gebissen hatte, hatte mir nur gesagt, ich solle den Blutsaugern aus dem Weg gehen, wenn ich überleben wollte – und jetzt saß ich hier einem gegenüber, der mir erzählte, ich könne in seinem Revier leben.
„Woher wusstest du, wie ich heiße?“, fragte ich schließlich, um auf ein anderes Thema zu kommen. „Die Geburtsurkunde der Kleinen... die hast du doch geändert, oder?“
Eric hatte mich die ganze Zeit über beobachtet und es war ein seltsames Gefühl, diese eisblauen Augen auf sich zu spüren. Irgendwie hatte man immer den Eindruck, er las in einem, wie in einem Buch. Jetzt schmunzelte er wieder, als er antwortete: „Das war nicht schwer. Ich wäre ein schlechter Vermieter, wenn ich den Namen meines Mieters nicht wüsste.“
Vergnügt zwinkerte er mir zu, während mir gleichzeitig die Kinnlade runterfiel.
„Die Hütte gehört dir?“
Er lachte. „Na irgendwie muss man ja zu Geld kommen, nicht?“
„Und die Urkunden? Die Geburtsurkunde, wie hast du das so rasch geändert? Und die Sterbeurkunde – sie sieht so echt aus.“
„Man hat so seine Beziehungen.“
Da war es wieder, das spöttische Grinsen. Der Vampir amüsierte sich wohl grade königlich über mein dummes Gesicht und meine Unwissenheit.
„Bleibt immer noch das Problem mit Shannon“, wechselte ich erneut das Thema, während sich meine Laune langsam wieder verschlechterte. „Ich muss morgen wieder zum Dienst antreten, um Geld zu verdienen, denn ich hab keine Hütten, die ich vermieten kann. Was soll ich da mit ihr machen? Ich kann sie ja schlecht alleine lassen und du wirst dich wohl kaum um sie kümmern können. Oder können Vampire seit neuestem tagsüber durch die Gegend wandeln?“
Ich klang ziemlich aggressiv, doch das schien mein Gegenüber nicht großartig zu stören. Vielleicht schob er es auch auf den Alkohol, jedenfalls sprach er vollkommen gelassen weiter.
„Bring sie zu Mrs. Coly. Die alte Dame findet es sowieso schon schrecklich, dass du die Kleine alleine großziehst. Sie ist der Meinung, ein Mann kann so was nicht.“
Lediglich das Funkeln seiner Augen verriet, dass er sich schon wieder über mich lustig machte.
„Du hast ihr erzählt...!“
Ich sprang von meinem Stuhl auf und wusste nicht, sollte ich Eric dankbar sein oder ihm an die Kehle gehn – was nichts gebracht hätte, wie mir im Nachhinein klar wurde.
Auch der Vampir stand auf und sah auf mich herunter – immerhin war er einen guten Kopf größer als ich. „Na mir soll keiner nachsagen, ich würde mich nicht um meine Schützlinge kümmern.“
Er bezeichnete mich als seinen Schützling? Ging’s noch? Er, ein Vampir?
Gerade wollte ich aufbegehren, als Eric erneut zu reden begann und diesmal war ein anderer, strengerer Unterton in seiner Stimme – er würde keinen Widerspruch dulden, das war mir sofort klar.
„Wir reden ein andermal weiter, Damien. Du gehst jetzt ins Bett und schläfst dich aus und morgen bringst du Shannon vormittags zu Mrs. Coly und holst sie nach Feierabend ab, verstanden? Wir sehen uns in ein paar Nächten wieder.“
Der Nachdruck in seinen Worten war unbezwingbar, mir blieb gar nichts anderes übrig, als schwach zu nicken und ihm schweigend nachzusehen, als er die Hütte verließ.
_________________
Alles Liebe
Petra



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BeitragVerfasst am: 10.12.2010, 09:35    Titel: Werbung



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Bonnie



Anmeldungsdatum: 03.09.2009
Beiträge: 6796

BeitragVerfasst am: 10.12.2010, 17:33    Titel:

Was will der Kerl denn bloß von Wölfchen?
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Zabanja



Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 1278
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 10.12.2010, 18:59    Titel:

Das wird er verraten, wenn die Zeit reif dafür ist Wink
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Petra



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